Sonntag, 20.10.2019

|

zum Thema

Weltreise: Eine hübsche Casita in Santa Fe

Elke Zapf erfüllt einer Leserin in New Mexico einen weiteren Wunsch - 22.09.2017 11:19 Uhr

Ein Lehmhaus für zeitgenössische indianische Kunst: das „Museum of Contemporary Native Arts“ © Elke Zapf


Frau Hofmann hat Elke Zapf die beiden aktuellen Bücher von Milena Moser empfohlen, in denen die Schweizer Autorin schildert, wie sie vor ein paar Jahren nach Santa Fe ausgewandert ist: "Sie beschreibt sehr sympathisch ihren Prozess des Loslassens," findet Frau Hofmann. "Klopfen Sie doch mal vor Ort ab, wie es in Santa Fe so ist."

Noch während sie in den Nationalparks im Südwesten der USA unterwegs ist, kauft sich Elke Zapf die beiden E-Books der Schweizer Autorin. In "Das Glück sieht immer anders aus" erzählt Milena Moser von ihrer zweimonatigen Reise durch die USA, die sie nach der Trennung von ihrem Mann macht. Sie braucht Abstand, will sich treiben lassen und ihr Leben – kurz vor dem 50. Geburtstag – neu sortieren.

Bilderstrecke zum Thema

Santa Fe ist voller Wünsche

Elke Zapf, die Nürnbergerin auf Weltreise, ist in Santa Fe angekommen. In dem US-amerikanischen Wüstennest im Staat New Mexico hat sie sich auf die Spur von Frau Moser gemacht und erstaunliches entdeckt.


Irgendwann landet sie in Santa Fe – und verliebt sich auf den ersten Blick in ein schnuckeliges Haus. Nach einigem Hin und Her kauft sie die kleine Casita in der hier typischen Adobe-Lehmbauweise und wandert eineinhalb Jahre später von der Schweiz in die USA aus. Wie es ihr hier geht und wie sie eine neue Liebe findet, beschreibt sie im Buch "Hinter diesen blauen Bergen".

Die Canyon Road von Santa Fe spielt in beiden Büchern eine große Rolle. Denn irgendwo hier, wo sich eine Kunstgalerie an die andere reiht, wohnt Milena Moser in ihrem kleinen Haus in zweiter Reihe. Leider ist sie gerade nicht vor Ort und kann sich nicht mit unserer "Nürnbergerin auf Weltreise" treffen. Also läuft sie alleine durch die Gassen der historischen Altstadt, besucht Museen, schlendert durch die Boutiquen, verbringt mehr Zeit als geplant in einem Schuhladen, dem auch Milena Moser verfallen ist und isst zu Mittag im "The Teahouse", das auch die Schweizer Autorin gerne besucht.

In der Canyon Road lebt Milena Moser. © Elke Zapf


Überall stößt sie auf eine kreative Szene, in der sich indianische und mexikanische Elemente der ersten Einwohner mischen mit der Cowboy-Kultur der weißen Siedler. Das ergibt ein farbenfrohes Gemisch in dieser Stadt, die sich selbst "The City Different" nennt. Und sie ist tatsächlich anders.

Zunächst einmal ist die Stadt alt: Sie wurde schon um 1610 gegründet – und ist damit die zweitälteste Stadt der Vereinigten Staaten von Amerika. Dann besticht sie durch eine ganz besondere Bauweise: Die Adobe-Architektur aus Lehmziegeln, oft gepaart mit türkisfarbenen Türen und Fenstern. Und schließlich ist sie ein Mekka für Künstler und Kunstliebhaber.

Ein letzter Wunsch für New York:
Die nächste und letzte Station der Weltreise von Elke Zapf ist New York. Haben Sie einen Wunsch, den sie Ihnen erfüllen soll? Möchten Sie, dass sie Ihnen eine Kleinigkeit mitbringt?
Schreiben Sie per Mail bis bis 4. Oktober an magazinaktion@pressenetz.de

nie / zapf

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Reise