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Sibirische Kälte unter strahlender Sonne

Das Wetter in Franken bleibt freundlich, aber kalt: Minus 27 Grad gemessen - 05.02.2012 11:10 Uhr

Nicht nur in Oberstdorf war es bitterkalt, sondern auch in der Fränkischen Schweiz. © Irene Lenk


Es ist das bisher kälteste Wochenende in Bayern: Minus 27 Grad wurden in der Nacht zum Sonntag in Oberstdorf im Oberallgäu gemessen – genauso wenig wie auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze.

Im oberbayerischen Mittenwald (Landkreis Garmisch-Partenkirchen) sank die Temperatur auf minus 22,7 Grad, im mittelfränkischen Roth auf minus 22,3 Grad. Die Nacht zum Sonntag war damit nur wenig milder als die Rekordnacht zum Samstag. Die Aussichten für den Wochenanfang sind laut dem Deutschen Wetterdienst zwar etwas milder, doch vor allem am Alpenrand ist auch weiterhin mit Temperaturen von weniger als minus 20 Grad zu rechnen. Von Osten her weht extrem kalte Festlandluft sibirischen Ursprungs nach Bayern und sorgt für anhaltende Kälte und Frost.

Winterfreuden in Franken

Der regionale Wetterdienst Wetterochs prognostiziert für das Wochenende anhaltende Kälte, erst ab Dienstag werde es wieder ein bisschen wärmer, schreibt er in seiner Wettermail.

Schlittschuhläufern macht die anhaltende Kälte Hoffnung : Der Frost könnte bis zu 50 cm in den Boden eindringen und so vielleicht auch das Eis auf den Weihern dick genug machen. Trotzdem ist Vorsicht geboten! Denn die Februarsonne hat schon eine wärmende und auftauende Kraft.

Abends und Nachts sinken die Temperaturen auf minus 13 Grad, wie auch ein Blick auf das Wetter auf nordbayern.de verrät. Am Sonntag soll es zu vereinzelten Schneefällen kommen, die aber unergiebig bleiben.

Einige Skilifte in Franken und der Oberpfalz haben ihren Betrieb aufgenommen, hier finden Sie eine aktuelle Übersicht über die geöffneten Skilifte.

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Mediziner raten, sich zwar auch in der Kälte zu bewegen – etwa mit Spazierengehen. Große Anstrengungen sollten aber vermieden werden, denn starke Kälte belaste die Herzkranzgefäße, warnte die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt. Vor allem für Herzkranke könne starker Frost eine gefährliche Zusatzbelastung sein. Solche Menschen sollten bei Minusgraden im Freien einen Schal leicht über Nase und Mund legen und die Atemluft erwärmen.

Wer bei der Kälte drinnen entspannen will: Ein Besuch in den Thermalbädern der Region ist immer empfehlenswert, wir haben die schönsten hier zusammengestellt.

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cun/dpa

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