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Sonntag, 29.11.2020

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Gläsernes und Gemaltes im KunstRaum

In der Langenzenner Straße eröffnete die Ausstellung "Glas und Malerei" - 11.06.2017 16:00 Uhr

Vernissage der Ausstellung „Glas und Malerei“ im KunstRaum. Heike Knoll (h. l.), Brigitte Heck (h. r.), Jutta Perrey (v. l.) und Ursula Distler (v. r.).

11.06.2017 © Foto: Selina Feder


Schon oft stellten die vier freischaffenden Künstlerinnen ihre Werke gemeinsam aus. Die letzte Gelegenheit dazu bot sich vergangenes Jahr beim Nürnberger Kunstsymposium auf Schloss Almoshof.

Allerdings kennen sich die pinselschwingenden Damen bereits seit fünf Jahren über die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer Gruppe (kurz: GEDOK) Franken.

Heck und Perrey sind zudem Mitglieder des Kunst- und Kulturvereins Herzogenaurach, unter dessen Obhut bereits seit 2010 Veranstaltungen im KunstRaum stattfinden.

Daher freute sich Manfred Braun, Vorsitzender der Vereinigung, umso mehr, die Künstlergruppe am vergangenen Freitag zur Vernissage ihrer Ausstellung "Glas und Malerei" begrüßen zu dürfen.

Hier thematisierten die Frauen in ihren Werken ganz Unterschiedliches: Heike Knolls Bilder spiegeln die Gesetzmäßigkeiten der Natur und Begegnungen mit den Menschen. Die Westfälin studierte in Bad Reichenhall und an der Europäischen Kunstakademie Trier.

Gerne bedient sich Knoll der Acrylmalerei und der Mischtechnik. Zahlreiche Reisen nach Europa, Südamerika und Indien inspirieren sie bei ihrer Motivwahl.

Weltenbummlerin

Auch bei Jutta Perrey handelt es sich um eine echte Weltenbummlerin. Sie unternimmt Malreisen nach Italien, Griechenland, Ungarn und Lanzarote.

Die Nürnbergerin arbeitete bereits mit verschiedenen Künstlern zusammen und eignete sich unterschiedliche Maltechniken an. Ihr aktuelles Werk zeigt Tendenzen zur Akt- und Porträtmalerei.

Brigitte Hecks Gemälde wiederum erscheinen abstrakter. Sie kommt ursprünglich aus Gemünden am Main und stellt im KunstRaum eine Serie von sogenannten Zeit- oder Lebensschichten aus. Die Farbe soll hier eine Überlagerung von Geschehnissen symbolisieren. Als Inspiration dienen Heck Fotos von in die Jahre gekommenen Oberflächen, wie Parkhäuser und Graffiti-Wände.

Glas hat Ursula Distler schon immer fasziniert. In Workshops und Sommerakademien erlernte sie die nötigen Techniken, um zunächst mit Flachglas, später auch mit flüssigem Material arbeiten zu können.

Aktuell stellt sie vor allem kunstvoll gestaltete Perlen aus. In ihren derzeitigen Werkstücken sind Menschen, Gesichter und Hände zu erkennen, wie Angela Müglich, eine Freundin von Heike Knoll, in ihrer kurzen Ansprache erklärte.

Bei der Vernissage bot sich den Besuchern die Möglichkeit, all diese Kunstwerke bei einem gemütlichen Sektempfang zu Betrachten. Musikalisch untermalt wurde der Event von Stefan Scholz am Saxofon.

Die Bilder und Glas-Kunstwerke werden noch bis zum Sonntag, 18. Juni im KunstRaum in der Langenzenner Straße ausgestellt sein.

SELINA FEDER

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