Sonntag, 18.04.2021

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Hilfe, wenn die Entwicklung stockt

Kurz gefragt - 02.10.2019 20:02 Uhr

Romy Heise

02.10.2019 © Foto: Roland Huber


Frau Heise, an wen richtet sich die Frühförderung?

Es ist eine Hilfe für Kinder, die eine Behinderung haben oder von Behinderung bedroht sind. So kommen zu uns zum Beispiel Kinder mit Down Syndrom, aber auch solche, die im Kindergarten motorische, sprachliche oder soziale Auffälligkeiten zeigen. Manche sprechen zum Beispiel undeutlich, andere haben sehr spät laufen gelernt und wieder andere fallen in Gruppen durch ihr Verhalten auf. Meistens machen die Erzieherinnen oder der Kinderarzt die Eltern auf diese Defizite aufmerksam. Bis zum Schuleintritt können die Kinder dann Unterstützung von uns bekommen.

Wie sieht die aus?

Bei der Frühförderung werden immer mindestens zwei Maßnahmen kombiniert. Die Kinder bekommen je nach Bedarf Ergo- oder Physiotherapie oder gehen zum Logopäden. Diese Maßnahmen decken die medizinische Seite ab. Hinzu kommen pädagogische, zum Beispiel zur Förderung der Konzentration. Dabei ist uns ganz wichtig, dass wir auch die Eltern einbeziehen und ihnen zeigen, wie sie ihre Kinder zu Hause fördern können. Bei den pädagogischen Maßnahmen kommen Kollegen oft auch ins Elternhaus.

Wie kam es zur Gründung der Außenstelle in Ebermannstadt?

Schon immer haben wir nicht nur Kinder aus Forchheim, sondern aus dem ganzen Landkreis unterstützt. Für viele Eltern bedeutete das lange Anfahrtswege, denn die medizinischen Maßnahmen finden immer bei uns statt. Um ihnen den Weg zu erleichtern, haben wir die Außenstelle gegründet in der Gerhard-Hauptmann-Straße 3.

JANA SCHNEEBERG

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