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Klarheit für die Tischtennis-Ligen geschafft

Nach dem Saisonabbruch entscheiden die Tabellenstände vom 13. März über Auf- und Abstieg - 05.04.2020 11:45 Uhr

Ausgespielt: Die Tischtennis-Saison wurde aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen. Jetzt haben die Verbände für Planungssicherheit bei den Vereinen gesorgt. © Foto: Uwe Mühling


Die getroffene Regelung gilt von der 2. Bundesliga bis hinunter in die Bezirksklassen. Die in diesen Abschlusstabellen auf den Auf- und Abstiegsplätzen platzierten Mannschaften steigen auf beziehungsweise ab. Jene Teams, die zum Zeitpunkt des corona-bedingten Abbruchs einen Relegationsplatz belegt haben, verbleiben in der jeweiligen Liga. Zudem haben die Verbandsvertreter verkündet, dass an der Planung für die Tischtennis-Saison 2020/2021 festgehalten wird.

Büttelbronn muss absteigen

Für den TTC Büttelbronn bedeutet die nun getroffene Entscheidung den Abstieg aus der Landesliga. Das Herrenteam stand am 13. März mit elf Punkten auf einem der beiden Abstiegsplätze in der Landesliga Westnordwest. Sowohl die Relegation als auch der direkte Klassenerhalt wären noch möglich gewesen. So aber müssen sich die TTCler von der Verbandsebene verabschieden und spielen künftig wieder in der Bezirksoberliga, wo der Nachbarverein ESV Treuchtlingen bleiben wird. Der ESV stand beim abrupten Saisonende jenseits von Gut und Böse auf Rang vier.

Bei den Herren kann die SpVgg Weiboldshausen als Erster und Meister der Bezirksklasse A in die Bezirksliga aufsteigen. Der FC Pleinfeld muss hingegen als Schlusslicht der Bezirksklasse A runter in die Bezirksklasse B. Bei den Damen hat es das Weiboldshausener Team (9.) als Absteiger aus der Bezirksoberliga erwischt, während der FC Berolzheim-Meinheim (7.) als zweiter Landkreisvertreter drinbleiben darf. In der Bezirksklasse A halten die Damen des TSV 1860 Weißenburg (6.) und der Eintracht Emetzheim (8.) ihre Liga. Als Meister und Aufsteiger der Bezirksklasse B kommt nächste Saison die Damenmannschaft des TV Langenaltheim hinzu.

"Keine einfache Lösung"

Zur Entscheidungsfindung wurden zunächst zahlreiche Vorschläge zur weiteren Vorgehensweise bei der Wertung der wegen der Corona-Pandemie abgebrochenen Tischtennis-Saison 2019/2020 sowie den damit verbundenen Folgen zusammengestellt. Diese Szenarien wurden auch unter Berücksichtigung der juristischen Komponente gesichtet, und es blieben jene Modelle übrig, die als mögliche bundesweite Lösungen in Betracht kommen.

In einer Telefonkonferenz der Landesverbände mit den DTTB-Vertretern wurde die Wertung der Spielzeit 2019/2020 gemeinsam abgestimmt. Für Heike Ahlert, Vizepräsidentin Leistungssport des Deutschen Tischtennis-Bundes war klar, dass es "für diese Krisensituation keine einfache Lösung geben konnte, die allen gerecht wird". Doch die Fortsetzung des Spielbetriebs war in absehbarer Zeit nicht möglich und man wollte den Vereinen so schnell wie möglich Planungssicherheit für die jetzige und die kommende Spielzeit geben. "Es war eine Herkulesaufgabe unter Hochdruck, die alle Beteiligten bestmöglich gelöst haben", findet DTTB-Präsident Michael Geiger. Klar ist aber auch: "Es wird einige Härtefälle geben, die mit dieser Lösung nicht zufrieden sind", so Ahlert.

um/mho

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