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Kommunalwahl 2020 in Feucht: Alle Infos im Überblick

Rupprecht wird nicht erneut kandidieren - Bewerber aus fünf Parteien - 14.10.2019 16:34 Uhr

Knapp sechzig Prozent der wahlberechtigten Feuchter gaben bei der letzten Kommunalwahl ihre Stimme ab. © dpa/Nicolas Armer


Am Sonntag, dem 15. März 2020, finden in Bayern die nächsten Kommunalwahlen statt. In Feucht werden dabei die 24 Plätze im Marktgemeinderat neu besetzt. Gleichzeitig steht auch eine Bürgermeisterwahl ins Haus. Der bisherige Bürgermeister Konrad Rupprecht (CSU) tritt nach vier Amtsperioden nicht erneut an, dafür gibt es kommendes Jahr einige Konkurrenz um den Posten. Die CSU hat den Rechtsanwalt Oliver Siegl für die Bürgermeisterwahl nominiert, die SPD den Revisor Jörg Kotzur. Für die Freien Wähler tritt die Geschäftsführerin Birgit Ruder an, für die Franken der bisherige Gemeinderat Christian Nikol. Aus den Reihen der Unabhängigen UCS bewirbt sich der Qualitäts-Analyst Johannes Schmidt. Kann sich keiner der Bewerber im ersten Wahldurchgang durchsetzen, kommt es zu einer Stichwahl.

Kommunalwahlen finden alle sechs Jahre statt, zuletzt am 16. März 2014. In allen 25 kreisfreien Städten Bayerns wurde damals der Stadtrat und in allen 71 Landkreisen der Kreistag gewählt. Zeitgleich wurden in den meisten Städten und Gemeinden auch die ersten Bürgermeister oder Oberbürgermeister neu bestimmt.

Die Ergebnisse der Kommunalwahl 2014

Bei der letzten Kommunalwahl in Feucht 2014 hat sich Konrad Rupprecht (CSU) mit 56,7 Prozent der Stimmen gegen Petra Fischer (SPD) durchgesetzt. Damit war sein Vorsprung merklich kleiner als im Jahr 2008, als er mit 68,9 Prozent seine dritte Amtszeit begann.

Bei der letzten Wahl des Marktgemeinderats errang die CSU 41,8 Prozent der Stimmen und zehn Sitze. Darauf folgte die SPD mit 31,3 Prozent der Stimmen und acht Sitzen, drei Mandate entfielen auf die Grünen. Jeweils einen Sitz erzielten die Freien Wähler, die Franken und die Unabhängigen, die sich im Marktgemeinderat zur Gruppe "Die Kleinen" zusammenschlossen.

Das sollten Sie zur Kommunalwahl 2020 wissen

Bei der Marktgemeinderatswahl ist das Ausfüllen des Stimmzettels nicht eben einfach. 24 Stimmen dürfen die Feuchter verteilen, entsprechend der Mitgliederzahl im Gremium. Diese Stimmen lassen sich panaschieren und kumulieren, also mehrfach auf einzelne Kandidaten oder auch auf verschiedene Listen verteilen.

Außerdem kommt bei der anstehenden Wahl in Bayern erstmals das neue Auszählungsverfahren Sainte-Laguë/Schepers zum Einsatz. Es soll eine gerechtere Umrechnung der Stimmergebnisse in Mandate ermöglichen. Wann und wie Sie eine Briefwahl beantragen können, lesen Sie hier.

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