Bald in Nürnberg! Alles, was Sie über Bob Dylan wissen müssen

6.12.2017, 11:53 Uhr
Der weltberühmte US-Musiker Bob Dylan wird am 24. Mai 1941 als Robert Allen Zimmerman in Duluth, Minnesota, geboren (im Bild sein Elternhaus). Schon von klein auf zeigt er großes musikalisches Talent. Von einem Cousin lernt er Klavier spielen, später bringt sich Dylan selbst Gitarre spielen bei. Dazu spielt er unter anderem die Blues-Standards nach, die er im Radio hört.
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1959 verlässt Bob Dylan Hibbing und schreibt sich an der University of Minnesota ein. Dort besucht er zwar keinen einzigen Kurs, dafür lernt Dylan die Musik von Pete Seeger, The Kingston Trio und Woody Guthrie kennen. Ende 1960 teilt der junge Musiker seinen Eltern mit, er wolle Karriere als Musiker machen. Seine Eltern geben ihm dafür ein Jahr Zeit. Klappt es nicht mit dem Erfolg, müsse Dylan zurück an die Universität und
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1961 landet Bob Dylan im New Yorker Künstler-Stadtteil Greenwich Village. Dort sammelt der Künstler viel Inspiration, lernt seine erste große Liebe kennen und absolviert schließlich seinen ersten professionellen Auftritt bei einem Konzert von John Lee Hooker. Nach Erfolgen in kleineren Clubs macht Dylan seine ersten Schallplattenaufnahmen als Mundharmonikaspieler auf einem Album von Harry Belafonte.
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Der Folksänger blickt auf ein schaffensreiches Leben zurück. 1962 erschien sein erstes Album
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Der Folksänger blickt auf ein schaffensreiches Leben zurück. 1962 erschien sein erstes Album "Bob Dylan". © dpa

Schließlich verhilft der legendäre John Hammond Dylan 1961 zu seinem ersten Plattenvertrag – zu ziemlich schlechten Konditionen. Doch Dylan kümmert das kaum, er  ist froh, überhaupt einen Vertrag bekommen zu haben. Sein erstes Album enthält 1962 noch vorwiegend Fremdkompositionen. Mit seinen Folgeplatten,
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Mit seinen sozialkritischen Songs trifft Bob Dylan den Nerv der Zeit. Der Song
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Mitte der 60er Jahre begann Dylan, seine Musik elektrisch verstärken und sich von einer Band begleiten zu lassen. Beim Newport Festival 1965 und seiner folgenden Europa-Tournee musste sich Dylan immer wieder von puristischen Freunden der Folkmusik ausbuhen lassen. Die Konzerte dieser Tour wurden später als Filmdokumentation
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Dylan entwickelte sich zum Rockstar, der Millionen Platten verkaufte, dabei aber etliche seiner alten Fans vergraulte. Der Musiker begann, unter dem Erfolgsdruck zu leiden. Nach einem Motorradunfall 1966 ging er acht Jahre lang nicht mehr auf Tournee. 1965 heiratet Dylan das Model Sara Lowndes, die eine Tochter aus erster Ehe mitbringt. Die Ehe hält zwölf Jahre.
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Ende der 60er Jahre orientiert sich Dylan an der Country-Musik. Sein mit Johnny Cash aufgenommenes Album
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1974 geht Dylan auf Comebacktournee, die binnen weniger Stunden ausverkauft ist. Auf der Platte
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In den 80er Jahren veröffentlicht Bob Dylan viele unterschiedliche Alben, die aber eher verhaltene Resonanz auslösen. Hinzu kommt ein Alkoholproblem, das viele Konzerte chaotisch verlaufen lässt. 1986 heiratet Dylan Carolyn Dennis, eine seiner Backgroundsängerinnen. Kurz zuvor kam die gemeinsame Tochter zur Welt. Die Ehe wird in den frühen 90er Jahren wieder geschieden. Im Bild: Dylan mit dem Rolling Stone Ronnie Wood.
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1988 wird Bob Dylan in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im gleichen Jahr beginnt er seine
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1991 erhält Dylan den Grammy für sein Lebenswerk. 1994 wird ein erster Bildband mit Zeichnungen des Künstlers veröffentlicht, die er zwischen 1989 und 1992 angefertigt hat. Die Werke zeigen Eindrücke seines Tourneelebens. 1997 erhält Dylan gleich drei Grammys für seine Platte „Time Out Of Mind“. 2001 erhält er außerdem den Golden Globe und den Oscar für „Things Have Changed“ als bester Filmsong. Im gleichen Jahr gewinnt Dylan auch den „Polar Music Prize“, den inoffiziellen Nobelpreis für Musik.
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2002 lockt Bob Dylan auch viele Fans aus dem Nürnberger Rathaus wie OB Ulrich Maly zu seinem Konzert in die Frankenhalle. 2003 erscheint der Spielfilm
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2004 erscheint der erste Teil Dylans auf drei Bände angelegter Autobiografie
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Seine ehemalige Universität in St. Andrews verleiht Bob Dylan 2004 die Ehrendoktorwürde.  Der Musiker hat bereits 1970 einen Ehrentitel der Universität Princeton erhalten. Ende 2007 kündigt Dylan sein endgültiges Best-Of-Album an, im April und im Oktober 2009 erscheinen dann aber doch wieder neue Studioalben.
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2007 findet in den Kunstsammlungen Chemnitz eine erste Ausstellung mit Aquarellen und Gouachen des vielseitigen Künstlers statt. Wegen der großen Nachfrage werden die Bilder drei Monate länger gezeigt als ursprünglich geplant. Dylan gilt auch immer wieder als Anwärter auf den Literatur-Nobelpreis. 1996 wurde er hierfür offiziell nominiert.
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2008 erhält Bob Dylan den Pulitzer-Sonderpreis für seinen besonderen Einfluss auf die Popkultur und seine lyrischen Kompositionen. 2011 tritt er unter anderem in Peking auf. Vor dem Konzert muss er sein Programm durch das kommunistische Regime zensieren lassen, was ihm international viel Kritik einbringt.
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Viele weltberühmte Künstler haben Songs von Bob Dylan aufgenommen, unter anderem Joan Baez, Eric Clapton, Elvis Presley, Rod Stewart, Joe Cocker, Johnny Cash, Jimi Hendrix und viele andere. In der Hitliste der 500 besten Alben aller Zeiten des Musikmagazins
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Viele weltberühmte Künstler haben Songs von Bob Dylan aufgenommen, unter anderem Joan Baez, Eric Clapton, Elvis Presley, Rod Stewart, Joe Cocker, Johnny Cash, Jimi Hendrix und viele andere. In der Hitliste der 500 besten Alben aller Zeiten des Musikmagazins "Rolling Stone" ist Bob Dylan mit zehn Alben vertreten, davon zwei in den Top 10. Am 24. Mai 2016 feierte der Ausnahmemusiker seinen 75. Geburtstag. © afp

Der 75-Jährige erhielt 2016 den Literaturnobelpreis 2016 für seine
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Der 75-Jährige erhielt 2016 den Literaturnobelpreis 2016 für seine "poetischen Neuschöpfungen" in der großen amerikanischen Songtradition. Im April 2018, 40 Jahre nach seinem Auftritt auf dem Zeppelinfeld, kommt er jetzt noch einmal nach Nürnberg. © UPI