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Couch-Kultur: Der Sebastians-Altar von Hans Baldung Grien

Wir bringen Künstler in der Corona-Krise zum Publikum - und umgekehrt - 07.04.2020 11:38 Uhr

Daniel Hess bietet uns einen exklusiven Einblick und stellt uns sein Lieblingsgemälde im Germanischen Nationalmuseum vor. Es handelt sich um das Werk mit dem Titel "Die Marter des hl. Sebastian mit hll. Stephanus, Christopherus, Apollonia und Dorothea" von Hans Baldung Grien, welches im Jahre 1507 entstand.

Die Zeit, in welcher Grien lebte, war gezeichnet durch die Reformation, Hexenverfolgung oder auch den Bauernkrieg. Diese Themen beschäftigten Baldung ein Leben lang und er verewigte die Eindrücke und Emotionen in seinen Werken. Als 18-Jähriger verbrachte er einige Jahre in der Meisterwerkstatt von Dürer in Nürnberg, doch nicht als Schüler. Vielmehr nutze Baldung die Zeit, um seinen Horizont zu erweitern und sich fortzubilden. Seine Werke strahlen eine Vielseitigkeit und Tiefsinnigkeit aus, die gekennzeichnet ist durch die kleinen Details, die er in seinen Gemälden unterbringt. Diese Details finden sich auch im Sebastians-Altar wieder, dies erklärt auch Daniel Hess in seiner Vorstellung des Werkes.

Julia Joppich

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