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Das Ding der Woche: "Stadtnomaden" in New York

Birgit Ruf hat die Geschichte des Nürnbergers Felix Zeltner gelesen - 02.05.2019 17:16 Uhr

Zwölfmal haben sie in einem Jahr die Wohnung gewechselt – und das in der Metropole New York. Darüber, wie sie dort eine Bleibe suchten und ein neues Leben fanden, erzählen Felix Zeltner und Christina Horsten nun in ihrem druckfrischen, auch mit Fotos sehr schön aufgemachten Buch "Stadtnomaden".

Reisen war für den 36-Jährigen und seine gleichaltrige Frau schon immer "die beste Möglichkeit Geld auszugeben". Und wie eine Weltreise durch das Universum New York schildern sie auch ihr Umzugsprojekt. "Unsere Ansprüche an das Leben sind nicht hoch, aber wir haben hohe Ansprüche an unser Erleben", sagt Christina Horsten. Also verkrochen sie sich auch nicht in ihren wechselnden Unterkünften, sondern versuchten – trotz Vollzeitjobs – so viele Läden, Cafés oder Spielplätze wie möglich in der Umgebung kennenzulernen. Und luden sich Besuch ein: Bei Nachbarschafts-Essen, die sie in jeder Wohnung organisierten, kamen Menschen aus dem Viertel zusammen, entstanden Netzwerke und auch bis heute anhaltende Freundschaften. Inzwischen ist das Paar wieder "sesshaft" in New York. "Aber das muss nicht so bleiben".

Christina Horsten, Felix Zeltner: Stadtnomaden, Benevento Verlag Wals, 300 Seiten, 16 Euro.

Die Redakteure des NN-Feuilletons durchforsten regelmäßig die Riesenflut von Neuerscheinungen und Events und präsentieren einmal pro Woche ihr ganz persönliches Highlight - "Das Ding der Woche". 

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