Das sind die Gewinner des "5-Euro-Business"-Wettbewerbs

13.2.2019, 17:15 Uhr
So sieht der Schnürsenkel-Ersatz aus.

So sieht der Schnürsenkel-Ersatz aus. © Eduard Weigert

Bei dem Wettbewerb konnten Studierende aller Fachrichtungen der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg und der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg ihre Fähigkeiten als Unternehmer testen. In Teams entwickelten sie eigene Geschäftsideen und versuchten, diese mit einem symbolischen Startkapital von fünf Euro innerhalb von acht Wochen umzusetzen – und möglichst auch noch Gewinn zu machen.

Die Idee des Siegerteams: Aus alten Fahrradschläuchen werden Stücke ausgeschnitten, die dehnbar, aber trotzdem fest sind. Diese Gummi-Senkel kann man sich als Ersatz für (kaputte) Schnürsenkel durch die Ösen der Schuhe fädeln. Zum Anziehen reicht dann Reinschlüpfen, das lästige Bücken und Schnürsenkel binden entfällt. Die alten Schläuche für ihr Projekt holten sich die Jungunternehmer kostenlos von Fahrradläden – und trugen somit auch noch zur Müllreduzierung bei.

Das "5-Euro" in Erlangen/Nürnberg wurde dieses Jahr übrigens in doppelter Hinsicht "volljährig". Zum einen wurde der seit 2001 ausgetragene Wettbewerb 18 Jahre alt. Zugleich fand er wegen einer Pause im Jahr 2006 zum 18. Mal statt. Seit 2001 haben insgesamt 502 Studierende in 142 Teams mitgemacht.

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