Fatih Akin: Regiestar plant Film über Rapper Xatar

19.2.2021, 11:00 Uhr
Regisseur Fatih Akin bei der Neu-Aufführung des Films

Regisseur Fatih Akin bei der Neu-Aufführung des Films "Kurz und schmerzlos" in Hamburg. © Georg Wendt, NNZ

Berühmt und berüchtigt wurde Xatar, der mit bürgerlichem Namen Giwar Hajabi heißt, als er im Jahr 2009 an einem Raubüberfall auf einen Geldtransport beteiligt war. 2011 wurde er dafür zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, 2014 aber vorzeitig entlassen - und machte daraufhin Karriere als Musiker.

Xatar wurde als Rapper erfolgreich und baute eigene Musikfirmen auf. Über sein Label Alles oder Nix Records wurden auch andere HipHop-Künstler wie beispielsweise Schwester Ewa berühmt.

Diese Vita will der international renommierte Hamburger Regisseur Fatih Akin nun unter dem Titel "Rheingold" verfilmen, wie das Branchenmagazin Blickpunkt:Film berichtet. Er soll von der Hamburger Filmförderung bereits 700.000 Euro für das Projekt bewilligt bekommen haben.

Akin war mit preisgekrönten Filmen wie "Gegen die Wand" (2004) und "Aus dem Nichts" (2017) bekannt geworden. Auch sein letzter Film "Der goldene Handschuh" über den Serienmörder Fritz Honka basierte auf wahren Begebenheiten, und war 2019 für den Goldenen Bären nominiert.

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