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Harry Potter wird 40 - Ein Rückblick zum Mitreden

Die Bücher gibt es mittlerweile in 80 Sprachen - 31.07.2020 20:20 Uhr

Die Harry-Potter-Serie zählt zu den erfolgreichsten Büchern der Welt. 

© Arne Dedert, dpa


Mit mehr als 500 Millionen verkauften Exemplaren zählt die Harry-Potter-Serie zu den erfolgreichsten Büchern der Welt. Der erste Band - "Harry Potter and the Philosopher's Stone" - war 1997 vom englischen Verlagshaus Bloomsbury noch mit einer Auflage von 500 Stück gestartet worden. Erst ein gutes Jahr später, im Juli 1998, erschien das Buch im Carlsen-Verlag auf Deutsch: "Harry Potter und der Stein der Weisen".

Innerhalb weniger Jahre wurde die von der Britin Joanne K. Rowling erdachte Saga um den Kampf eines Zaubererjungen mit dunklen Mächten zu einem weltumspannenden Phänomen. Kinder und Jugendliche, aber auch viele Erwachsene haben die sieben Romane in mehr als 80 Sprachen verschlungen. Dazu zählen neben weit verbreiteten Idiomen wie Englisch oder Deutsch auch Albanisch und Zulu sowie Latein und Alt-Griechisch.

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Quidditch für Muggel: Ein bisschen Harry Potter in Nürnberg

In den Büchern und Filmen fliegt Harry Potter beim Quidditch auf einem Besen durch die Luft. In der Realität sieht das ein bisschen anders aus. In Nürnberg trafen sich Quidditch-Spieler aus ganz Bayern zum ersten Spieltag der Bayernliga. Und imitierten dabei auch den Quaffel, die Klatscher - und sogar den goldenen Schnatz.


Bis 2007 der letzte der sieben Bände ("Harry Potter und die Heiligtümer des Todes") herauskam, kannte nur die Autorin selbst die Irrungen und Abenteuer, die Harry und seine Schulfreunde in den Jahren im Magierinternat Hogwarts erwarteten. Sie hatte die ganze Geschichte von Anfang an im Kopf, hat sie in Interviews verraten. Alle anderen warteten jeweils mit Hochspannung auf den nächsten Band, der immer in großer Geheimhaltung produziert wurde.

Ab 2001 wurde aus dem Buch- auch ein weltweiter Kinoerfolg. Nach Angaben des Branchendienstes Box Office Mojo spielten die insgesamt acht Filme zusammen mehr als 7,7 Milliarden US-Dollar ein.


Transphobie: Daniel Radcliffe distanziert sich von Harry-Potter-Erfinderin J.K. Rowling


Die magische Parallelwelt, die J.K. Rowling zunächst in den Köpfen ihrer Leser entstehen ließ, wurde auf der Leinwand für alle sichtbar: Das Internat Hogwarts, wo Harry zusammen mit seinen engsten Freunden Hermine Granger und Ron Weasley zum Zauberer ausgebildet wird, die Quidditch-Turniere, bei denen Schüler auf Besen reitend um den "goldenen Schnatz" kämpften, die Lehrerschar um dem Schulleiter Albus Dumbledore und natürlich der mysteriöse Lord Voldemort, der Harry nach dem Leben trachtet.

Die Zauber-Lehrlinge sind inzwischen erwachsen. Fans haben aus den in den Büchern versteckten Hinweisen genau errechnet: Harry wurde am 31. Juli 1980 geboren, er wird in diesem Jahr also 40 Jahre alt. Seine Erfinderin, die auf den Tag genau 15 Jahre älter ist, hat ihn nicht sterben lassen. Jenseits der abgeschlossenen Buchreihe lebt Harry inzwischen auf der Bühne weiter: In dem Theaterstück "Harry Potter und das verwunschene Kind", das in Theatern in Europa, Nordamerika und Australien zu sehen war.


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Nach einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov hat etwa jeder sechste Befragte (15 Prozent) alle sieben Bücher von Harry Potter gelesen, 11 Prozent mehrere. Zwei Drittel der Interviewten (67 Prozent) aber haben keines der Bücher gelesen. Die meisten haben keinen Lieblingshauptcharakter (54 Prozent), 18 Prozent nannten den Namen Harry Potter, 15 Prozent Hermine. Der Aussage, Kinder könnten aus den Geschichten mit Harry Potter viel über Freundschaft, Mut und Zusammenhalt lernen, stimmten 55 Prozent zu.

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dpa

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