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Mehr als 250 Vorschläge für Nürnberger Konzertsaal

Projektbauherren freuen sich sehr über starke Resonanz - 20.12.2017 17:09 Uhr

Auf der rot schraffierten Fläche (links) soll der neue Konzertbau neben der Meistersingerhalle entstehen. © Oliver Acker, www.digitale-luftbilder.de


Dass der Auftrag ein attraktiver ist, zeichnete sich schon bei der Besetzung des Preisgerichts ab. Die Stadt fand kaum Architekten für die Jurorentätigkeit, weil sich viele Büros mit eigenen Vorschlägen einbringen wollten. Es wurde eine achtköpfige Fach-Jury zusammengestellt, der auch Nürnbergs Baureferent Daniel F. Ulrich angehört. In der siebenköpfigen Sachpreis-Jury wirken u.a. Oberbürgermeister Ulrich Maly und Kulturreferentin Julia Lehner mit.

Die eingereichten Entwürfen sind Arbeiten zur ersten Phase des Realisierungswettbewerbs für den Neubau des Konzertsaals westlich der Meistersingerhalle. Die Projektbauherren (im wesentlichen die Stadt Nürnberg, mittelbar aber auch der Freistaat Bayern) sind über diese starke Resonanz sehr erfreut und erwarten eine hohe planerische Qualität und interessante Entwürfe. Hauptsächlich geht es in der ersten Phase um die äußere Bauform des neuen Kulturbaus.

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Im weiteren, terminlich sehr ehrgeizig anberaumten Verfahren wird der Wettbewerbsbetreuer, das Berliner Büro C4C , mit den Sachverständigen die Vorprüfung durchführen und die erste Preisgerichtssitzung am 24. und 25. Januar 2018 vorbereiten. An diesem Termin werden durch die hochkarätig besetzten Jurys bis zu 20 Arbeiten ausgewählt, die in einer zweiten Phase detaillierter ausgearbeitet werden sollen.

In diesem Zeitraum wird dann der Blick vor allem auf das Gebäudeinnere und seine Funktionen gerichtet. Nach einer zweiten Preisgerichtssitzung am 19. und 20. April 2018 soll der Siegerentwurf der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

jv

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