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Montag, 23.09.2019

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"Offen auf AEG": Nürnberg wird wieder zur Kunstmetropole

Am Wochenende gibt es wieder Kunst, Gewerbe, Wissenschaft und Musik - 17.09.2015 22:00 Uhr

Auf dem Werksgelände der AEG an der Fürther Straße, bei der Ausstellung "Offen auf AEG" zeigen Künstler ihre Arbeit. © Günter Distler


Kuratorin Teresa Bischoff hat gemeinsam mit Studierenden der Nürnberger Kunstakademie ein schlüssiges Konzept erarbeitet und die Werke - niederländische Malerei des 17. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst aus dem 21. Jahrhundert - nach fünf Kriterien geordnet, anhand derer man "gute" Kunst beurteilen kann: Handwerkliches Können, Schönheit, Innovation, "Kunst wollen" (also Kreativität) und Diskurswürdigkeit.

Natürlich ohne irgendein Schubladendenken propagieren zu wollen und immer wieder auch mit einem Augenzwinkern. Das geht wunderbar auf - und auch, wer sich mit der Theorie nicht auseinandersetzen mag, wird beim Rundgang sicher immer wieder Werke finden, die ihn ästhetisch und/oder emotional ansprechen.

Malerei und Bildhauerei prallen aufeinander

Zum großen "Offen auf AEG"-Paket gehört außerdem die Werkschau der auf AEG ansässigen Künstler in Halle 15. Dort treffen "Jungspunde" wie Anna Bittersohl, Cyrena Dunbar, und Julia Frischmann auf ältere und alte Hasen wie Andreas Oehlert und Fred Ziegler - Malerei, Skulptur, Installation, Foto und Video sind vertreten.

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Zwischen Kunstwerken spazieren und genießen: Offen auf AEG

Im September 2014 bot sich für Besucher in Nürnberg auf dem AEG-Gelände die Gelegenheit, sich die Fotografien und Installationen zahlreicher Künstler anzusehen. In den großen Räumen des alten Industriekomplexes entfalteten die Installationen eine besondere Wirkung.


Und in der Akademie Galerie in Halle 13 prallen Malerei und Bildhauerei von Ulrike Hild, Lisa Wölfel und Markus Burkard aufeinander und explodieren in prächtigen Farben. Im Obergeschoss der Halle 15 sind zudem Werke der Leipziger Thaler Originalgrafik bestaunen, eine Plattform für zeitgenössische Druckgrafik.

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Offen auf AEG: Kunst und Forschung auf altem Werksgelände

Bereits zum fünften Mal zeigen die Künstler und Forschungsreinrichtungen, die sich auf dem ehemaligen Werksgelände der AEG an der Fürther Straße niedergelassen haben, bei der Ausstellung Offen auf AEG ihre Arbeit. Vorab konnte unser Fotograf einen Blick in die Hallen mit Exponaten werfen.


In Halle 14 kann man sich bei AuktionPlus Werke lokaler Künstler anschauen, die diese extra für den guten Zweck gestiftet haben: Die Arbeiten werden dann am 27. September, 18 Uhr, von Matthias Egersdörfer zugunsten der Nepalhilfe versteigert (wer die Ausstellung sehen will, kann auch vom 24. bis 26. September von 12 bis 19 Uhr beziehungsweise am 27. September ab 12 Uhr vorbeischauen).

Breites Programm

Unter anderem noch im Programm: Offene Ateliers sowie Einblicke in den Energie Campus, den Nuremberg Campus of Technology und in die Kulturwerkstatt auf AEG, in der das Kulturbüro Muggenhof, der Centro Español, der KinderKunstRaum, die Musikschule Nürnberg sowie die Akademie für Schultheater und Theaterpädagogik Ausschnitte aus ihrer Arbeit präsentieren: Dabei warten wilde Automaten darauf, von den Besuchern in Gang gesetzt zu werden.

Das Gelände kann über die Fürther Straße 244 bis 254 oder die Muggenhofer Straße 135 betreten werden. Weitere Informationen stehen auf www.kunstaufaeg.de zur Verfügung. 

she

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