Mumienfund von 1991

Ötzi: Seine Geschichte in Bildern

13.9.2021, 15:36 Uhr
Die Mumie fasziniert auch 20 Jahre nach dem Fund die Menschen. Wie lebte der Mann aus dem Eis? Die Gletschermumie stammt aus der späten Jungsteinzeit und wird auf ein Alter von 5300 Jahren geschätzt. Ötzi ist die einzige erhaltene, durch natürliche Gefriertrocknung konservierte Leiche aus dieser Zeit in Mitteleuropa.
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Die Mumie fasziniert auch 20 Jahre nach dem Fund die Menschen. Wie lebte der Mann aus dem Eis? Die Gletschermumie stammt aus der späten Jungsteinzeit und wird auf ein Alter von 5300 Jahren geschätzt. Ötzi ist die einzige erhaltene, durch natürliche Gefriertrocknung konservierte Leiche aus dieser Zeit in Mitteleuropa. © Archäologisches Museum Südtirol/dpa

Das Bergdorf Vent in 1900 Metern Höhe gehört zu den höchstgelegenen ganzjährig bewohnten Orten in den Ostalpen. Es liegt auf dem Weg zur Ötzi-Fundstelle in 3210 Meter Höhe.
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Das Bergdorf Vent in 1900 Metern Höhe gehört zu den höchstgelegenen ganzjährig bewohnten Orten in den Ostalpen. Es liegt auf dem Weg zur Ötzi-Fundstelle in 3210 Meter Höhe. © Tourismusverband Sölden/Ötztal/Arena/gms

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"Hier lag er" - Markus Pirpamer zeigt auf die Stelle, an der die Mumie gefunden wurde. Rechts neben ihm sein Vater Luis Pirpamer, der die Gletschermumie ausgegraben hat. © Michael Hegenauer

Gefunden wurde der Mann aus dem Hauslabjoch vom Nürnberger Ehepaar Helmut und Erika Simon. Sie fanden die Leiche zufällig bei einer Wanderung durch die Ötztaler Alpen.
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Gefunden wurde der Mann aus dem Hauslabjoch vom Nürnberger Ehepaar Helmut und Erika Simon. Sie fanden die Leiche zufällig bei einer Wanderung durch die Ötztaler Alpen. © Claus Felix/dpa

Jahrelang stritt das Ehepaar mit der Landesregierung Südtirol um einen Finderlohn. Helmut Simon ist zwischenzeitlich verstorben. Die Witwe Erika Simon freut sich über die erstrittenen 175.000 Euro und fährt auch weiterhin gerne zum Wandern ins Ötztal.
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Jahrelang stritt das Ehepaar mit der Landesregierung Südtirol um einen Finderlohn. Helmut Simon ist zwischenzeitlich verstorben. Die Witwe Erika Simon freut sich über die erstrittenen 175.000 Euro und fährt auch weiterhin gerne zum Wandern ins Ötztal. © Timo Schickler

Die 5300 Jahre alte Gletscherleiche
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Die 5300 Jahre alte Gletscherleiche "Ötzi" nach ihrer Ankunft im Archäologischen Museum in Bozen. Experten um Albert Zink wollten vor allem die Todesumstände des Steinzeit-Menschen herausfinden. © Harald Schneider/dpa

Ötzis Leiche war im Eis so gut konserviert, dass nicht nur seine Organe, sondern auch seine Kleidung und Ausrüstungsgegenstände die Jahrtausende unversehrt überstanden haben.
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Ötzis Leiche war im Eis so gut konserviert, dass nicht nur seine Organe, sondern auch seine Kleidung und Ausrüstungsgegenstände die Jahrtausende unversehrt überstanden haben. © dpa

 Es dauerte zehn Jahre bis die Todesursache des Steinzeit-Jägers endgültig feststand: Wissenschafter entdeckten eine Pfeilspitze in der Schulter des Gletschermanns. Mit einem silberfabenen dünnen Stab ist die Stelle gekennzeichnet, an der die Pfeilspitze unter der rechten Schulter gefunden wurde. Ötzi habe danach noch maximal acht Stunden gelebt. Damit war eines der größten Geheimnisse um den Gletschermann gelüftet.
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 Es dauerte zehn Jahre bis die Todesursache des Steinzeit-Jägers endgültig feststand: Wissenschafter entdeckten eine Pfeilspitze in der Schulter des Gletschermanns. Mit einem silberfabenen dünnen Stab ist die Stelle gekennzeichnet, an der die Pfeilspitze unter der rechten Schulter gefunden wurde. Ötzi habe danach noch maximal acht Stunden gelebt. Damit war eines der größten Geheimnisse um den Gletschermann gelüftet. © dpa

So wird die Mumie in der Sonderausstellung
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So wird die Mumie in der Sonderausstellung "20 Jahre Ötzi" im Südtiroler Archäologie-Museum in Bozen präsentiert. © Robert Parigger/dpa

 Der holländische Künstler Adrie Kennis rekonstruiert den Kopf des Gletschermannes, basierend auf den neuesten forensischen Erkenntnissen. Die Besucher des Bozener Museums können so den Steinzeit-Jäger in seiner menschlichen Gestalt betrachten.
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 Der holländische Künstler Adrie Kennis rekonstruiert den Kopf des Gletschermannes, basierend auf den neuesten forensischen Erkenntnissen. Die Besucher des Bozener Museums können so den Steinzeit-Jäger in seiner menschlichen Gestalt betrachten. © AFP/Südtiroler Museum für Archäogogie/EURAC/M.Samadelli /G. Staschitz

Das ist das Ergebnis der stundenlangen Arbeit des holländischen Künstlerpaares Alfons und Adrie Kennis.
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Das ist das Ergebnis der stundenlangen Arbeit des holländischen Künstlerpaares Alfons und Adrie Kennis. © Andrea Solero/AFP