Ab Donnerstag

"Résistance" läuft im Kino an: Schweighöfer-Film wurde auch in Nürnberg und Fürth gedreht

Szene mit Matthias Schweighöfer in Résistance.

Szene mit Matthias Schweighöfer in Résistance. © Copyright Warner Bros. Entertainment Inc.

In Nürnberg errichtete die Filmcrew ihr Basislager vom 26. Oktober bis 3. November 2018, am Sebalder Platz. Rund 170 bis 200 Leute wirkten vor Ort mit, darunter Matthias Schweighöfer, der im Film Klaus Barbie verkörpert, Gestapo-Chef und "Schlächter von Lyon", sowie Jesse Eisenberg, der den legendären Pantomimen Marcel Marceau (1923-2007) spielt. Dieser war während der Besatzung Frankreichs durch die Deutschen im Widerstand und half ab 1943 dabei, jüdische Kinder in die Schweiz zu schmuggeln. Später kämpfte er als Angehöriger der französischen Armee gegen die Nazi-Truppen.

Mehrere Orte in der Altstadt

Gedreht wurde in Nürnberg an verschiedenen Orten in der Altstadt, unter anderem mit Matthias Schweighöfer in der Sebalduskirche, wo ein Nürnberger Mädchenchor einen besonderen Auftritt hat: Die damals Neun- bis 13-Jährigen singen das "Ave Maria" von Schubert. Eine weitere Szene mit Schweighöfer spielt im Restaurant Heilig-Geist-Spital. Außerdem liefen die Kameras unter anderem am Jakobsplatz, im Volksbad und an der Kongresshalle.

Allerdings: Nürnberg ist im Film nicht Nürnberg, die Handlung spielt vielmehr in Straßburg und Limoges. Nürnberg habe aber sehr gut in die historische Zeit gepasst, hieß es 2018 vonseiten der Münchner Produktionsfirma Pantaleon Pictures. Den Rest sollte digitale Nachbearbeitung erledigen. Die Produktionsfirma versprach allerdings: Die Einwohner würden "ihr" Nürnberg im Kino durchaus wiedererkennen.

Nach Fürth kam die Filmcrew am 31. Oktober. Gedreht wurde einen Tag lang vor dem Stadttheater und auf angrenzenden Flächen. Im Film wird die Fassade des Theaters zum Bahnhof von Limoges, seit 1992 übrigens Fürths Partnerstadt.

Vor dem Aufenthalt in Fürth und Nürnberg gastierte das Drehteam für immerhin zehn Tage im oberfränkischen Kronach. Dort begannen die Arbeiten an der Festung Rosenberg, ehe die Crew in die obere Altstadt umzog. Auch hier wurden verschiedene Orte ins Frankreich der frühen 1940er Jahre zurückversetzt.

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