Markus Müller wechselt vom ESV Treuchtlingen zum FC Ehekirchen

11.6.2021, 12:11 Uhr
Dynamisch und mit Vorwärtsgang: Markus Müller (am Ball) verlässt den Kreisklassen-Absteiger ESV Treuchtlingen und schließt sich dem Südwest-Landesligisten FC Ehekirchen an, der ab sofort vom Treuchtlinger Michael Panknin trainiert wird.

Dynamisch und mit Vorwärtsgang: Markus Müller (am Ball) verlässt den Kreisklassen-Absteiger ESV Treuchtlingen und schließt sich dem Südwest-Landesligisten FC Ehekirchen an, der ab sofort vom Treuchtlinger Michael Panknin trainiert wird. © Foto: Uwe Mühling

Der 20-Jährige war bis zuletzt für den ESV Treuchtlingen aktiv. In der Saison 2018/2019 steuerte er in 23 Spielen drei Treffer und 18 Torvorlagen zum Aufstieg in die Kreisklasse bei. Dort lief er bis zu den Corona-bedingten Unterbrechungen und dem Abbruch der Spielzeit 17-mal auf. Nun will sich Müller, der in Augsburg Bauingenieurwesen studiert und in München als Werkstudent arbeitet, im höherklassigen Amateurfußball versuchen.

"Der ESV ist fast wie eine Familie für mich"

"Natürlich habe ich lange überlegt, ob ich den Sprung wagen soll. Aber die Verantwortlichen in Ehekirchen, allen voran ‚Panki‘ und Simon Schröttle haben mir in vielen Gesprächen ein gutes Gefühl vermittelt und Sicherheit gegeben. Deshalb will ich diese Chance nutzen, auch wenn ich den ESV nur ungerne verlasse. Denn dort habe ich sehr viele Freunde, die schon fast wie eine Familie für mich sind", sagt Müller, der seit der Jugend nur für den heimischen ESV gespielt hat.

Seine bisherigen Trainer wie Tobias Grimm, Charly Bösl oder aber der aktuelle Coach Zafer Demir haben ihn stets gefördert und weiterentwickelt. Sein neuer Trainer Michael Panknin, der an der Senefelder-Realschule in Treuchtlingen die Fächer Sport und Informatik unterrichtet, kennt seinen neuen Mitspieler bereits aus der Schulmannschaft. "Seitdem sind wir immer wieder in Kontakt gestanden. Markus ist ein schneller Spieler und hat Potenzial. Mal schauen, wie er sich entwickelt", sagt der 32-jährige Coach.

"Panki ist ein cooler Typ"

Und Markus Müller erinnert sich an die Schulzeit zurück, indem er sagt: "Panki war schon damals als Lehrer und Trainer ein cooler Typ." Da der Student Müller an den Wochenenden immer in die Heimat fährt, wird er alsbald – wenn die Saison 2021/2022 losgeht – gemeinsam mit Panknin im Auto sitzen und nach Ehekirchen zu den Spielen fahren. Bei den Trainingseinheiten bildet er ab Augsburg eine Fahrgemeinschaft mit Schröttle, der sportlich als gleichberechtigter Partner von Panknin fungiert.

Müller ist neben Panknin sowie Muris Avdic, Sebastian Hackenberg (beide TSV Rain am Lech), Luca Jurida (TSV Burgheim), David Pickhard (FC Rennertshofen), Max Seitle (SV Karlshuld), Astrit Topalaj (SV Manching) einer von bislang acht Neuzugängen bei den Oberbayern. "An einem weiteren Spieler sind wir noch dran", sagt Panknin. Und Müller fügt hinzu: "Die Mannschaft bekommt mit vielen jungen Spielern ein neues Gesicht. Da wird sich zeigen, wie sich das Team einspielt. Ich jedenfalls bin als Außen- oder aber auch Innenverteidiger sowie als Sechser variabel einsetzbar."

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