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Maximal 200 Zuschauer bei den VfL-Baskets erlaubt

Die Treuchtlinger müssen angesichts der Corona-Auflagen den Kartenverkauf völlig neu organisieren - 26.09.2020 10:26 Uhr

Obergrenze bei den Zuschauer-Zahlen: Zu den Heimspielen der im November beginnenden neuen Regionalliga-Saison dürfen bei den VfL-Baskets Treuchtlingen (hier gegen Ansbach) höchstens 200 Besucher kommen.

© Foto: Uwe Mühling


Nach dem Start am Sonntag, 1. November, in Rosenheim folgen nacheinander zwei Partien in der "Sene": am Samstag, 7. November, gegen Vilsbiburg sowie am Samstag, 14. November, gegen Bad Aibling. Für diese sowie für alle weiteren Heimspiele in der Saison 2020/2021 hat der VfL ein Konzept entworfen, wie die Kartenverteilung laufen soll.

"Nur" 100 Dauerkarten

Nach Mitteilung von Spartenleiter (und Kapitän) Stefan Schmoll sollen sich die 200 Tickets wie folgt verteilen: Zunächst werden im Vorfeld der Saison 100 Dauerkarten verkauft – für die sogenannten "Edelfans" wie Schmoll diese Gruppe bezeichnet. Die Dauerkarten gelten für die sieben Heimspiele der Punkterunde und kosten jeweils 63 Euro (Schüler, Studenten und Rentner 57 Euro). Wie es bei den späteren Playoffs/Playdowns geregelt wird, ist derzeit noch offen.

Da die VfL-Baskets in den vergangenen Jahren bis zu 250 Dauerkartenbesitzer hatten, bittet Schmoll "um Verständnis, dass wir voraussichtlich nicht alle Wünsche berücksichtigen können". Der Verein müsse aber auf die Vorgaben der Liga und die Regelungen in Corona-Zeiten Rücksicht nehmen.


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Bei der Verteilung der personalisierten und nicht übertragbaren Dauerkarten sollen auf jeden Fall besonders langjährige Fans zum Zuge kommen. Jeder, der das Saisonticket kauft, willigt zugleich ein, dass er keinen Anspruch auf Rückerstattung im Falle eines Abbruchs der Spielzeit hat. "Wir müssen mit dieser festen Einnahme planen können, sonst ist kein Spielbetrieb möglich", so der VfL-Abteilungsleiter.

Zu den 100 Dauerkarten kommen 20 Plätze, die den Gästen angeboten werden müssen. 50 Freikarten sind obendrein für Sponsoren reserviert, sodass rechnerisch noch 30 Karten in den freien Verkauf gelangen. Dieses freie Kontingent könnte allerdings auch größer werden: Zum einen werden sicher nicht alle Sponsoren ihre Tickets immer nutzen; zum anderen kann es auch sein, dass weniger Gästefans anreisen. Und zum Dritten werden auch Dauerkartenbesitzer gebeten, ihren Platz freizugeben, falls sie nicht kommen können.

Online-Plattform für Restkontingent

"Restliche Plätze werden auf einer Online-Plattform angeboten", erklärt Stefan Schmoll. Damit sei es auch möglich, die Kontakt-Daten der betreffenden Zuschauer im Sinne des Infektionsschutzes zu erfassen.

Jeweils ab Mittwoch vor den Heimspielen können die VfL-Fans ab November die freien Karten erwerben. Das Gästekontingent das nicht abgerufen wurde, wird am Samstagvormittag freigeben. Beim Gegner ist grundsätzlich der Abteilungsleiter für die Meldung der Kontaktdaten der Auswärtsfans zuständig – was natürlich auch für den VfL gilt, wenn er auf Tour geht.


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Ungeachtet dieser umfassenden organisatorischen Aufgaben läuft bei den VfL-Baskets die sportliche Vorbereitung auf Hochtouren. Bis zum Start sind noch mehrere Testspiel geplant. Am 1. November will man dann auf den Punkt fit sein.

Wie berichtet wurde die Regionalliga Südost zur neuen Saison in zwei Gruppen geteilt. Die Treuchtlinger Korbjäger sind im Süden gelandet und haben es neben den genannten Kontrahenten Rosenheim, Vilsbiburg und Bad Aibling auch mit dem FC Bayern München III, dem TSV Unterhaching, dem MTSV Schwabing und der BG Leitershofen/Stadtbergen zu tun.

Baunacher Rückzug

Die Punkterunde ist bis zum 20. Februar geplant. Danach schließen sich Playoffs beziehungsweise Playdowns mit den Mannschaften der Nord-Gruppe an. Hier waren ursprünglich neun Mannschaften eingeteilt, allerdings haben die Baunach Young Pikes jetzt ihre Mannschaft zurückgezogen. Hintergrund ist das Ende der Kooperation mit den Brose Baskets Bamberg. Dadurch hat Baunach keine spielfähige Mannschaft für die 1. Regionaliga, musste abmelden und gilt als erster Absteiger der insgesamt 17 Teams.

Im Norden geht es dennoch wie im Spielplan vorgesehen bereits am 24. Oktober los. hapa Ansbach, das bis zum Abbruch der vergangenen Saison Tabellenführer und designierter Meister war, wird mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger Veitshöchheim loslegen.

Dauerkarten können ab sofort per E-Mail unter dauerkarten@vfl-treuchtlingen.de bestellt werden. Die Online-Plattform für den freien Verkauf und das Restkontingent wird noch bekanntgegeben.

UWE MÜHLING

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