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Dienstag, 15.10.2019

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Aus Angst vor Fahrverbot: 18-Jähriger flext Blitzer ab

Fahranfänger versenkte Anlage im See - Schaden liegt bei 50.000 Euro - 23.05.2019 18:29 Uhr

Polizeitaucher bergen den vermissten Blitzer aus einem See. © Polizei Sachsen


Kurioser Vorfall in Leipzig: Bereits im April wurde ein 18-jähriger von einem Blitzer erwischt. Der Fahranfänger griff kurzerhand zur Flex und sägte die Anlage ab. Um seine Tat zu vertuschen, versenkte er den Blitzer sogar in einem nahegelegenen See. 

Blitzer im See versenkt

Dabei wurde er aber offenbar beobachtet: Nach einem anonymen Hinweis geriet der 18-Jährige ins Fadenkreuz der Leipziger Beamten, teilte die Polizei Sachsen auf ihrer Facebook-Seite mit. In der Vernehmung gestand der junge Mann die Tat und führte die Polizisten zu dem See. Polizeitaucher bargen das vermisste Gerät schließlich aus dem Wasser.

Weil er sich als Fahranfänger noch in der Probezeit befindet, hatte der 18-Jährige befürchtet, dass er seinen Führerschein sofort wieder abgegeben muss. Auf ihn wartet jetzt nicht nur eine Strafe wegen zu hoher Geschwindigkeit, er muss sich auch wegen Sachbeschädigung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 50.000 Euro. 

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trk

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