Ausbruch, Lockdown, Impfstoff: Die Chronik der Corona-Pandemie

31.12.2020, 12:57 Uhr
13.05.2020, Sachsen, Bernsdorf: Ein Frau hält vor einem Bäckereigeschäft ihren Mundschutz in der Hand. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ | Verwendung weltweit
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© Robert Michael

Gesundheitsbeamte kontrollieren in Peking die Körpertemperatur aus Wuhan angereister Passagiere.
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Ausbruch in Wuhan

Dezember 2019: In China treten gehäuft Fälle einer unbekannten Lungenkrankheit auf. Bald gilt ein Markt in der Millionenmetropole Wuhan als Ausbruchsort. Am 30. Dezember werden die Infektionen offiziell an die WHO gemeldet, wenige Tage später wird ein neuartiger Erreger aus der Familie der Coronaviren als Ursache identifiziert: Sars-CoV-2. © Emily Wang/AP/dpa

Medizinisches Personal untersucht den Zustand eines Patienten im Krankenhaus Jinyintan in Wuhan.
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Erster Todesfall

Am 11. Januar 2020 wird in China der erste Todesfall aufgrund des neuartigen Virus registriert.  © Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa

Virologe Christian Drosten nimmt Stellung zum Umgang bei Symptomen einer möglichen Corona-Infektion.
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Erster Test kommt auf den Markt

Am 16. Januar 2020 gibt die Berliner Charité die Entwicklung eines ersten Tests bekannt. Verdachtsfälle können nun schnell auf das Virus untersucht werden. Christian Drosten, Leiter der Virologie an der Charité, wird zu einem der Gesichter der Pandemie. Er hatte zuvor bereits umfassend zum Sars-Virus geforscht. © Christophe Gateau/dpa

dpatopbilder - 24.01.2020, China, Wuhan: Zahlreiche Bagger arbeiten im Stadtbezirk Caidian auf einem Baugelände, auf dem ein Spezialkrankenhaus für mit dem Corona-Virus infizierte Patienten gebaut werden soll. Das Krankenhaus wird nach dem Vorbild des SARS-Behandlungsmodell in Peking errichtet, und soll am 3. Februar in Betrieb genommen werden. (Luftaufnahme) Foto: Xiao Yijiu/XinHua/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Infektionszahlen explodieren

Innerhalb weniger Wochen stecken sich so viele Menschen mit dem neuen Virus an, dass die WHO am 30. Januar 2020 von einer "gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite" spricht. In Wuhan, dem Epizentrum des Virus-Ausbruchs, wird innerhalb weniger Tage ein Spezialkrankenhaus aus dem Boden gestampft, um die rasant wachsende Zahl der Corona-Infizierten behandeln zu können. © Xiao Yijiu/XinHua/dpa

Das Hauptgebäude der Firma Webasto: Hier hatten die ersten Corona-Infektionen in Deutschland ihren Ausgangspunkt.
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Sars-CoV-2 erreicht Deutschland

Vermutlich am 21. Januar 2020 erreicht das Coronavirus Deutschland. Ein Mitarbeiter des Automobilzulieferers Webasto hat sich im Firmensitz in Stockdorf im Landkreis Starnberg bei einer chinesischen Kollegin angesteckt, die für ein Meeting nach Deutschland gekommen war. Die Infektion wird erst am 27. Januar bekannt, nachdem die Kollegin auf ihrer Heimreise Symptome bemerkte. In den folgenden Tagen erkranken weitere Webasto-Mitarbeiter und deren Angehörige, insgesamt werden in Bayern vierzehn Menschen positiv getestet. Auch bei zwei Rückkehrern aus China wird das Virus festgestellt, sie waren zusammen mit anderen Deutschen von Wuhan nach Frankfurt ausgeflogen worden. © Peter Kneffel/dpa

Die letzte Packung mit Eiern in einem Supermarkt in Siegen.
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Mehr Todesfälle als durch Sars

Am 5. Februar 2020 werden auf dem Kreuzfahrtschiff "Diamond Princess" mehrere Infektionen festgestellt, alle Passagiere müssen in Quarantäne und dürfen das Schiff nicht verlassen. Am Ende werden sich über 600 Menschen infiziert haben, einige sterben an den Folgen. Am 9. Februar steht fest: Mit 811 Todesfällen sind inzwischen mehr Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben als am Sars-Virus, das 2002/2003 774 Todesopfer gefordert hatte. © Rene Traut/dpa

27.03.2020, Italien, Cinisello Balsamo: Italienische Armeesoldaten mit Mundschutz warten darauf, dass die Särge aus der Gegend von Bergamo aus dem Militärfahrzeug in ein Gebäude des Friedhofs von Cinisello Balsamo getragen werden. Foto: Claudio Furlan/LaPresse/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Norditalien wird zum Hotspot

23. Februar 2020: Das Virus breitet sich vor allem in Norditalien rasant aus. Um die Infektionen einzudämmen, hat die Regierung eine Sperrzone eingerichtet, konkret in den Regionen Lombardei und Venetien. Auch der Karneval in Venedig wird abgesagt. Aus Bergamo gehen Bilder um die Welt, auf denen das Militär beim Abtransport der Covid-Toten hilft. © Claudio Furlan/LaPresse/AP/dpa

Ein Corona-Schnelltest-Zentrum auf dem Frankfurter Flughafen (Foto vom 29.06.2020).
Urlaubsrueckkehrer sollen sich kuenftig kostenlos auf das Coronavirus testen lassen koennen. Fuer Rueckkehrer aus Risikogebieten wuerden dazu an den Airports Teststellen eingerichtet, sagte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) nach Beratungen der Gesundheitsminister und -senatoren am Freitag (24.07.2020). Zur Begruendung sagte die Berliner Ressortchefin, es gebe weltweit ein dynamisches Infektionsgeschehen. Auch wenn es in Deutschland bisher eher geringere Infektionszahlen gebe, berge die Reisezeit die Gefahr, dass Infektionen und Infektionsketten nach Deutschland eingeschleppt werden. (Siehe epd-Meldung vom 24.07.2020) *** Local Caption *** 00436993
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Zweiter Ausbruch in Deutschland

Nach dem ersten Ausbruch werden in Deutschland mehrere Wochen lang keine neuen Fälle bekannt. Bis zum 25. Februar 2020. Dann werden zwei Menschen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen positiv getestet. Auch ein Oberarzt der Erlanger Uni-Klinik hat sich angesteckt, er hatte auf einem Kongress Kontakt zu einem Infizierten aus Italien. Am 28. Februar sind in Deutschland bereits über 30 neue Fälle bekannt. © Tim Wegner, epd

Ein Pfleger kümmert sich auf einer Intensivstation um einen Corona-Patienten.
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Erster Todesfall in Deutschland

Am 8. März 2020 stirbt der erste Deutsche an den Folgen von Covid-19. Der 60-Jährige hatte im Urlaub in Ägypten Fieber bekommen und war positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Er wurde vor Ort in einem Krankenhaus behandelt, starb aber nach wenigen Tagen. Der erste Todesfall in der Bundesrepublik folgt einen Tag später, ein 78-Jähriger aus dem stark betroffenen Kreis Heinsberg stirbt nach der Infektion an Herzversagen. © Kay Nietfeld, dpa

06.11.2020, Italien, Mailand: Ein Fahradfahrer mit Mund-Nasen-Bedeckung fährt über den Platz vor dem Mailänder Dom. Landesweit sind verschärfte Corona-Schutzvorschriften in Kraft getreten. Die Regierung hat eine nächtliche Ausgangssperre verhängt und in vier Regionen, darunter in der Lombardei, trat ein Teil-Lockdown in Kraft, der rund um die Uhr gilt. Foto: Gian Mattia D'alberto/LaPresse7AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Italien verhängt Ausgangssperre

Als erstes Land in Europa verhängt Italien eine landesweite Ausgangssperre. Ab dem 10. März 2020 dürfen die Menschen nur noch zum Einkaufen, für den Weg zur Arbeit oder für Arztbesuche ihre Wohnungen verlassen. Zahlreiche öffentliche Einrichtungen werden geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt sind in dem Land bereits über 400 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. Im Norden können einige Krankenhäuser nicht mehr alle Patienten auf der Intensivstation unterbringen. Die Triage, bei der die Ärzte auswählen müssen, wer behandelt wird und wer nicht, wird zur psychischen und moralischen Belastung für Personal, Angehörige und Patienten und zum Schreckgespenst der Pandemie. © Gian Mattia D'alberto, dpa

Christie Morreale ist Vizeministerpräsidentin von Wallonien. Belgien ist besonders hart von der Pandemie betroffen.
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WHO spricht offiziell von Pandemie

Am 11. März 2020, nachdem sich weltweit über 100.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben und mindestens 4000 an oder mit der Infektion gestorben sind, stuft die WHO den Ausbruch als Pandemie ein. Zuvor war nur von einer "internationalen Notlage" die Rede gewesen. © Virginie Lefour/BELGA/dpa

Sowohl die Frau als auch der Mann lagen im künstlichen Koma. Doch der Krankheitsverlauf nahm eine Wendung.
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Erster Todesfall in Bayern

Am 12. März 2020 wird der erste Todesfall in Bayern registriert. In Würzburg erlag ein über 80 Jahre alte Mann im Krankenhaus den Folgen der Viruserkrankung. © Symbolfoto: Kay Nietfeld (dpa)

Seit Beginn der Pandemie haben sich mehr als eine Million Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Coronavirus infiziert.
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Katastrophenfall und erste Einschränkungen

Am 16. März 2020 ruft Bayern erstmals den Katastrophenfall aus, dann folgen Schlag auf Schlag erste Einschränkungen: Zunächst werden etwa in Nürnberg Versammlungen mit mehr als 100 Menschen verboten, am 17. März schließt die Stadt öffentliche Einrichtungen wie den Tiergarten. Am selben Tag macht die EU die Grenzen dicht, für Nicht-Bürger gilt ein Einreiseverbot. Auch die Fußballeuropameisterschaft wird verschoben.  © Federico Gambarini/dpa

ARCHIV - 18.03.2020, Mecklenburg-Vorpommern, --: ILLUSTRATION - Die Zapfhähne für Bier in einem Restaurant sind nicht im Betrieb. Bei hohen Infektionszahlen dürfen Kommunen und Landkreise für die Gastronomie Sperrstunden verhängen. Aber nur wenige Landkreise machen bislang davon Gebrauch. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Ausgangsbeschränkungen und Lockdown

Ebenfalls Mitte März werden nach und nach Kitas und Schulen geschlossen, am 16. März 2020 machen bis auf wenige Ausnahmen Geschäfte und öffentliche Einrichtungen zu. Für Treffen von Privatpersonen gelten weitreichende Kontaktbeschränkungen, im öffentlich Raum darf man sich nur in begründeten Fällen aufhalten. Deutschland geht in den Lockdown. © Jens Büttner, dpa

Ein Corona-Patient auf einer Intensivstation.
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Erster Todesfall in Nürnberg

In Nürnberg wird der erste Covid-Tote registriert. Es handelt sich um eine 78 Jahre alte Frau, die in einem Klinikum im Stadtgebiet behandelt wurde. Sie starb am 26. März 2020. Zu diesem Zeitpunkt sind den Behörden in Nürnberg 202 positiv getestete Menschen bekannt. Zur gleichen Zeit entwickelt sich nach Italien Spanien zum mit am stärksten von der Pandemie betroffenen Land. Ende März sind dort bereits über 30.000 Fälle bekannt. © Peter Kneffel/dpa

Tische und Stühle stehen vor einer Pizzeria in Hannover. Der Teil-Lockdown könnte angesichts weiter hoher Infektionszahlen noch länger andauern.
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Eine Million Infizierte, Maskenpflicht in Deutschland

Anfang April 2020 werden weltweit mehr als eine Million Infizierte registriert. Am 6. April steigt die Zahl der Infizierten in Deutschland über die Marke von 100.000. Für mehrere Bereiche des öffentlichen Lebens wird eine Maskenpflicht eingeführt, Länder und Kommunen gehen dabei in unterschiedlicher Geschwindigkeit vor. Ab dem 28. April gilt für den Einzelhandel bundesweit eine Maskenpflicht. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

A proterster holds up a poster that reads
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Seit Mitte April 2020 organisiert die Stuttgarter Initiative "Querdenken 711" Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen. Neben Impfgegnern und Maßnahmen-Kritikern sind auch Verschwörungstheoretiker und Rechtsextreme an den Protesten beteiligt. Da Auflagen zum Infektionsschutz missachtet werden, werden die Versammlungen von der Polizei immer wieder aufgelöst und abgesagt. © THOMAS KIENZLE, NN

ARCHIV - 15.05.2020, Brasilien, Manaus: Auf diesem vom Bürgermeisteramt von Manaus zur Verfügung gestellten Bild sind neue Gräber auf dem Friedhof «Nossa Senhora Aparecida» zu sehen. Nach Asien, Europa und den USA hat die Corona-Pandemie nun Lateinamerika mit voller Kraft erwischt. (zu dpa «Im Auge des Sturms: Corona-Pandemie wütet in Lateinamerika» vom 29.05.2020) Foto: Alex Pazuello/Semcom/Prefeitura Manaus/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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Über 100.000 Neuinfektionen an einem Tag

Die WHO registriert am 20. Mai 2020 innerhalb eine Tages 106.000 Infektionen weltweit – so viele wie noch nie binnen 24 Stunden. Brasilien wird zum neuen Hotspot der Pandemie, nach den USA weist das Land die höchsten Infektionszahlen auf. Ende Mai sind dort bereits über 20.000 Menschen an oder mit dem Virus gestorben, Bilder von massenhaft provisorisch ausgehobenen Gräbern gehen um die Welt. © Alex Pazuello/Semcom/Prefeitura Manaus/dpa

Wegen anhaltend hoher Infektionszahlen verschärfen mehrere Bundesländer ihre Corona-Beschränkungen mit Blick auf den Jahreswechsel.
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Erste Lockerungen trotz Rekordzahl an Infektionen

Während die Infektionszahlen weltweit auf ein neues Hoch steigen, nimmt das öffentliche Leben in Deutschland langsam wieder Fahrt auf. In der Bundesrepublik werden die Grenzkontrollen nach und nach gelockert, in der Bundesliga finden ab Mitte Mai wieder Spiele statt - allerdings ohne Zuschauer. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Mit einer Corona-App will die Bundesregierung die Pandemie in den Griff bekommen.
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Corona-Warn-App startet

Am 16. Juni 2020 steht die Corona-Warn-App der Bundesregierung zum ersten Mal zum Download bereit. Entwickelt haben sie das Technikunternehmen SAP und die Telekom. Die App soll helfen, Kontakte mit Infizierten schneller nachverfolgen zu können. Bis Ende des Jahres werden sie knapp 25 Millionen Menschen heruntergeladen haben. © Stefan Jaitner, dpa

Ein Lastwagen fährt auf das Gelände des Fleischwerks Tönnies in Rheda-Wiedenbrück.
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Massenausbruch bei Tönnies

Ein Massenausbruch in einem Schlachthof des Fleisch-Konzerns Tönnies in Nordrhein-Westfalen sorgt Ende Juni dafür, dass ein lokaler Lockdown verhängt wird. Betroffen sind der Kreis Gütersloh und später auch der Kreis Warendorf. In dem Schlachtbetrieb hatten sich mehr als 2000 Mitarbeiter mit Sars-CoV-2 infiziert.  © David Inderlied/dpa

Nürnberg , am 02.05.2020..Ressort: Lokales ..Foto: Roland Fengler..Nürnberg Fußgängerzone Breite Gasse,....#Corona erster Einkaufstag in der Stadt Lockerung,....Lange Warteschlangen vor den Läden
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Lockerungen in Deutschland

In Deutschland werden im Juni 2020 die Einschränkungen nach dem Lockdown zum ersten Mal umfassend gelockert. Schulen und Kitas öffnen, Theater und Kinos dürfen den Betrieb wieder aufnehmen. Restaurants und Cafés haben seit Ende Mai wieder geöffnet, Sport ist unter Einhaltung der Abstandsregeln auch in Gruppen wieder erlaubt. Auch die Kontaktbeschränkungen werden gelockert, bei privaten Feiern dürfen im Freien wieder bis zu 100 Menschen zusammenkommen. Auch die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen werden aufgehoben. © Roland Fengler

 S Arenal Themenfoto: Corona, Urlaub, Mallorca, 15.09.2020 Verriegelt und Verammelt. Die Kneipen und Bierbuden, Bars und Läden rund um die Bierstrasse am Ballermann in Mallorca sind teilweise massiv abgeschlossen, Besucher und Gäste bleiben fern, , und Themenfoto: Corona, Urlaub, Mallorca - Jogi/Eibner-Pressefoto *** S Arenal Themed photo Corona, holidays, Mallorca, 15 09 2020 Locked and collected The pubs and beer stalls, bars and shops around the Bierstrasse am Ballermann in Mallorca are partly massively closed, visitors and guests stay away, , and Themed photo Corona, holidays, Mallorca Jogi Eibner Press photo Copyright: xAugstx/xEibner-Pressefotox EP_jat
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Reger Reiseverkehr, neue Risikogebiete

Nach wochenlanger Corona-Pause landet am 15. Juni 2020 erstmals wieder eine Maschine mit Urlaubern aus Deutschland in Mallorca. Einen Monat später sind die Partymeilen am Ballermann bereits wieder dicht - zahlreiche Touristen hatten ohne Abstand und Mundschutz gefeiert. Im August werden erneut beliebte Reiseziele als Risikogebiete eingestuft, zuerst große Teile Spaniens, dann Südfrankreich und Teile Kroatiens. Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt eine Testpflicht. © Augst / Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de, imago images/Eibner

RB Leipzig kann zum Bundesliga-Auftakt Zuschauer ins Stadion lassen.
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Fans in den Stadien, Bars und Kneipen öffnen wieder

Zum Bundesligaauftakt im September dürfen erstmals wieder Fans in die Stadien. Die Zuschauerzahlen bleiben begrenzt, in München wird der Saisonbeginn wegen hoher Inzidenzwerte ganz ohne Zuschauer begangen. Ab 19. September 2020 dürfen zudem Bars und Kneipen wieder öffnen. Ob und wie lange Alkohol ausgeschenkt werden darf, hängt allerdings von den Inzidenzwerten ab. Ein Ampelsystem soll regeln, welche Maßnahmen gelten, ausschlaggebend ist die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Der Wert von 50 soll nicht überschritten werden. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

In Nürnberg entsteht ein neues Corona-Testzentrum am Flughafen.
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Mehr als eine Million Corona-Tote

Am 29. September 2020 gibt die WHO einen traurigen Rekord bekannt: Weltweit sind inzwischen mehr als eine Million Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. © Ricardo Rubio, dpa

Leere Tische und Bänke stehen vor einem Lokal im Ortskern von Berchtesgaden.
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Erster Lockdown in der zweiten Welle

In Deutschland gibt es zum ersten Mal seit dem Frühjahr erneut einen Lockdown. Im Berchtesgadener Land gelten bei einem Inzidenzwert von 272 ab dem 20. Oktober 2020 Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen. In Franken reißen zahlreiche Kreise den Inzidenzwert von 50, die Corona-Ampel springt Ende Oktober in Nürnberg sogar auf Dunkelrot, es werden über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gemeldet. © Peter Kneffel/dpa

01.12.2020, Bayern, Nürnberg: Ein Schild informiert Passanten auf dem Hauptmarkt über die Maskenpflicht und weitere Corona-Verhaltensregeln. Foto: Daniel Karmann/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Neue Einschränkungen

Wegen der hohen Inzidenzwerte werden in vielen Kommunen Ende Oktober 2020 strengere Regeln eingeführt. In Nürnberg greifen etwa erneut umfassende Kontaktbeschränkungen, in großen Teilen der Innenstadt gilt eine Maskenpflicht. Die Verbrauchermesse Consumenta wird im letzten Moment abgesagt, wenig später ist klar, dass es 2020 auch keinen Christkindlesmarkt geben wird. Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland steigt währenddessen auf 10.000. © Daniel Karmann, dpa

Motiv: Franken Therme Bad Windsheim Baden Wellness Lockdown Sole Modernisierung Baustelle Foto: Stefan Blank
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Teil-Lockdown im November

Am 2. November 2020 geht das Land in den Teil-Lockdown, auch genannt "Lockdown light" oder "Wellenbrecher". Restaurants und Hotels müssen schließen, Kinos und Theater ebenso. Auch Saunen und Therme dürfen nicht mehr öffnen, genauso wie Zoos oder Fitnessstudios. Schulen und Kindergärten sollen dagegen geöffnet bleiben, ebenso der Einzelhandel. Auch Friseurbesuche sind noch möglich. © Stefan Blank

ARCHIV - 23.11.2020, Mecklenburg-Vorpommern, Greifswald: Im besonders geschützten Teil der Intensivstation des Universitätsklinikums Greifswald für Corona-Patienten wird eine Patientin versorgt. Wegen anhaltend hoher Infektionszahlen verschärfen mehrere Bundesländer ihre Corona-Beschränkungen mit Blick auf den Jahreswechsel. Die Situation in den Krankenhäusern in Sachsen ist nach Auffassung des Ministerpräsidenten sehr angespannt und gefährlich. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Zahl der Neuinfektionen auf Höchstwert

Die zweite Welle ist inzwischen voll angekommen. Viele Länder verzeichnen Höchstwerte bei den Neuinfektionen. In Deutschland infizieren sich Anfang November 2020 erstmals mehr als 20.000 Menschen am Tag neu mit dem Virus - so viele wie noch nie zuvor. © Jens Büttner, dpa

Nürnberg , am 09.12.2020..Ressort: Lokales ..Foto: Roland Fengler..Innenstadt,.... die erste Nacht der Ausgangssperre,..Hauptmarkt..(Polizei)Bilanz: Wie war die erste Nacht der Ausgangssperre? Impressionen von der leeren Innenstadt (Hauptmarkt, Hauptbahnhof, Klaragasse...)
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Zweiter Lockdown

Am 16. Dezember 2020 geht Deutschland erneut in den Lockdown. Geschäfte müssen bis auf wenige Ausnahmen schließen, es dürfen sich maximal fünf Menschen aus zwei verschiedenen Haushalten treffen. Bayern ruft zum zweiten Mal den Katastrophenfall aus und verhängt für den Freistaat eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. In einzelnen Städten mit hohen Inzidenzwerte, etwa Nürnberg, hatte diese schon vor dem 16. Dezember gegolten. © Roland Fengler

17.11.2020, Berlin: Absperrgitter stehen am Morgen vor dem Reichstagsgebäude. Hier findet am 18.11.2020 eine Demonstration gegen das Infektionsschutzgesetz statt. Das Gesetz wird vom Bundestag verabschiedet. Foto: Kay Nietfeld/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Störungen durch AfD-Gäste im Bundestag

Am 18. November 2020, am Tag der Abstimmung des Bundestags zu einer Überarbeitung des Infektionsschutzgesetzes, kommt es zu einer erneuten Demonstration und gewaltvollen Ausschreitungen. Trotz hoher Sicherheitsvorkehrungen werden von AfD-Abgeordneten "Gäste" in das Reichstagsgebäude geschleust, welche vier Abgeordnete anderer Parteien bedrängen und beschimpfen. © Kay Nietfeld, dpa

ARCHIV - 17.02.2020, USA, Hamilton: Eine elektronenmikroskopische Aufnahme des «U.S. National Institute of Health» zeigt das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2), das aus der Oberfläche von im Labor kultivierten Zellen austritt (undatierte Aufnahme). Das Virus passt sich durch Mutationen ständig seinem neuen Wirt, dem Menschan an. Eine Mutation aus Großbritannien ist um 70 Prozent ansteckender als die bislang bekannten Varianten. Um deren Verbreitung zu verlangsamen haben viel Lander die Grenzen zu Großbritannien geschlossen und den grenzverkehr ausgesetzt. Foto: NIAID-RML/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++
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Neue Virusmutation

In Großbritannien wird eine Virusmutation entdeckt. Erste Studien deuten darauf hin, dass die neue Virus-Variante ansteckender ist und sich daher schneller verbreitet. Wenig später wird klar, dass sich der mutierte Erreger bereits in mehreren Ländern verbreitet hat. © ---, dpa

ARCHIV - 13.01.2021, Thüringen, Weimar: Eine Frau zeigt in der Impfstelle im Jugend- und Kulturzentrum mon ami eine Ampulle mit dem Impfstoff von Biontech / Pfizer. (zu dpa «Biontech-Lieferprobleme: Land NRW verhängt Impfstopp in Kliniken») Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Biontech-Pfizer-Impfstoff

Der erste in der Europäischen Union zugelassene Impfstoff wurde von der Mainzer Firma Biontech in Kooperation mit dem US-Pharmakonzern Pfizer entwickelt. Am 21. Dezember 2020 gibt die EU-Arzneimittelbehörde grünes Licht für die Zulassung des Impfstoffs, die EU-Kommission stimmt noch am gleichen Tag zu. Damit konnten die Impfungen in Deutschland noch Ende des Jahres 2020 starten. © Michael Reichel, dpa

dpatopbilder - 27.12.2020, Berlin: Die 101-jährige Gertrud Haase (M) wird im Pflegeheim Agaplesion Bethanien Sophienhaus von Impfarzt Fatmir Dalladaku (r) gegen das Coronavirus geimpft, Irmgard Landgraf Ärztin steht links. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen. Foto: Kay Nietfeld/dpa Pool/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Erste Impfung in Deutschland

Am 26. Dezember 2020 wird in Deutschland zum ersten Mal ein Mensch gegen das Coronavirus geimpft. In der Bundesrepublik kommt dafür der Biontech/Pfizer-Impfstoff zum Einsatz, genauso wie in den USA, Kanada und Großbritannien, wo mithilfe von Notzulassungen bereits Mitte Dezember die ersten Dosen verabreicht worden waren. Der reguläre Impfstart in Deutschland fiel auf den 27. Dezember. Die Weihnachtsfeiertage fanden unter massiven Einschränkungen statt, in Bayern galt auch über Heiligabend eine nächtliche Ausgangssperre ab 21 Uhr. Feiern mit mehr als zwei Haushalten durften nur im engsten Familienkreis stattfinden. © Kay Nietfeld/dpa Pool/dpa

ARCHIV - 22.12.2020, Sachsen, Meißen: Mit Kreide geschrieben steht
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Rekord-Todeszahlen in Deutschland

Am 14. Januar 2021 meldet das Robert Koch-Institut (RKI) einen traurigen Rekord: 1244 Corona-Tote binnen 24 Stunden. Bis zu diesem Zeitpunkt sind das die höchsten verzeichneten Todeszahlen in Deutschland. © Robert Michael, dpa

An illustration shows different FFP2 face masks in Dortmund, western Germany, on January 19, 2021. - German Chancellor Angela Merkel and leaders of Germany's 16 states are expected on january 19 to extend and tighten a partial lockdown beyond January, as fears grow over virus variant strains believed to be more contagious. Draft measures seen ahead of the emergency talks include prolonging current restrictions until at least mid-February, requiring medical masks on public transport and in shops, and increasing pressure on employers to allow staff to work from home where possible. (Photo by Ina FASSBENDER / AFP)
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Lockdown-Verlängerung, Homeoffice & FFP2-Masken

Angesichts weiterhin hoher Infektions- und Todeszahlen sowie der wachsenden Sorge vor der Ausbreitung von Virus-Mutationen wird der Lockdown bis 14. Februar 2021 verlängert. Schulen sollen bis Mitte Februar im Distanzunterricht bleiben. Neu kommt hinzu, dass Arbeitgeber ihren Beschäftigten künftig das Arbeiten im Homeoffice überall dort ermöglichen müssen, wo es die Tätigkeiten zulassen. In Bayern gilt seit dem 18. Januar zudem die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske in ÖPNV und in Geschäften.  © INA FASSBENDER, AFP