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Face ID mit Maske und "Warn-Apps": Apple bringt Corona-Update

Grundlage für Covid-19-Kontaktverfolgungs-Apps - 21.05.2020 16:10 Uhr

iOS 13.5 beschleunigt den Zugriff auf das Codefeld auf Geräten mit Face ID, falls eine Gesichtsmaske getragen wird.

© Elia Hupfer


Die wohl wichtigste Neuerung ist die "Exposure Notification API". Hinter dem sperrigen Begriff steckt eine gemeinsam mit Google entwickelte Schnittstelle, die der Unterstützung von Covid-19-Kontaktverfolgungs-Apps dient.


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Damit ermöglicht Apple Gesundheitsbehörden künftig, ihre Covid-19-Apps "effektiv zu machen und zugleich die Privatsphäre des Nutzers zu schützen", teilte Apples CEO Tim Cook mit. Die "Exposure Notification API" erlaubt es ausgewählten Apps von Gesundheitsbehörden, auf iPhones auch im Hintergrundbetrieb Bluetooth-IDs zu senden und zu empfangen. Die entsprechende "Corona-Warn-App" soll dann, bei längerem Kontakt mit einem Covid-19-Infizierten, eine Meldung an den Nutzer senden. Nach dem Update können iPhone-Besitzer in ihren Einstellungen unter dem Punkt Datenschutz - Health das "COVID-19-Kontaktprotokoll" ein- und ausschalten.

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Das Softwareupdate soll auch das Entsperren von Geräten mit Face ID beim Tragen einer Gesichtsmaske vereinfachen. iOS 13.5 beschleunigt den Zugriff auf das Codefeld auf Geräten mit Face ID, falls eine Gesichtsmaske getragen wird, heißt es in der Beschreibung des Updates. Nutzer mit Gesichtsmaske sollen auf dem Sperrbildschirm einfach nach oben wischen, das Feld zur Eingabe des Passcodes soll nun automatisch und schneller angezeigt werden. Diese Neuerung gilt nicht nur für das Entsperren, sondern auch für die Authentifizierung bei Apps, die die Anmeldung mit Face ID unterstützen - zum Beispiel der App Store, Apple Pay und iTunes.

Das Update bietet zudem eine Option zum Steuern der automatischen Hervorhebung von Videokacheln in FaceTime-Gruppenanrufen sowie Fehlerbehebungen und andere Verbesserungen.

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