Fitnesskette Hard Candy könnte gerettet werden

21.6.2016, 09:37 Uhr
Das Hard-Candy-Studio in Fürth. Vielleicht können die Mitglieder hier auch in Zukunft trainieren.

Das Hard-Candy-Studio in Fürth. Vielleicht können die Mitglieder hier auch in Zukunft trainieren. © Giulia Iannicelli

Die Betreiber der deutschen Studios der Fitnesskette Hard Candy wollen nach Einschätzung des vorläufigen Insolvenzverwalters das Unternehmen retten. "Ich gehe davon aus, dass sie den offenen Forderungen nachkommen wollen", sagte der Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Torsten Martini, am Montag der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn sie das schaffen, würde meine Tätigkeit schon bald beendet sein." Martini hatte sich zuvor erstmals mit den Betreibern, den Brüdern Jürgen und Ralf Jopp, getroffen.

Die vom Pop-Star Madonna mitgegründete Fitnesskette Hard Candy hat Studios unter anderem in Mailand, Moskau und Sydney. Betrieben werden die Filialen von Franchise-Partnern, also unabhängigen Lizenznehmern, die vertraglich an die Kette gebunden sind. In Deutschland ist das die "Jopp AG", die nach eigenen Angaben in Berlin insgesamt elf Fitnessstudios hat - darunter neun Hard-Candy-Studios - und derzeit fünf weitere plant, unter anderem in Köln. In der vergangenen Woche hatte das Unternehmen beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg Insolvenz beantragt. Im Vorfeld war von kurzfristigen finanziellen Engpässen die Rede.

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