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Flucht vor Vulkan auf den Philippinen: Zwei Tote

"Der Vulkan ist so unberechenbar" - 50.000 Menschen auf der Flucht - 15.01.2020 08:33 Uhr

Auf den Philippinen treibt der gefährliche Vulkan "Taal" Hunderttausende Menschen in die Flucht. © Basilio Sepe, dpa


Noch immer könnte innerhalb von Stunden oder Tagen ein gefährlicher, explosiver Ausbruch kommen. Nach jüngsten Behördenangaben haben sich bereits mehr als 82.000 Menschen in Sicherheit gebracht.

Einige Menschen blieben aber bei ihren Tieren und ihren Häusern, oder sie machten sich aus den vollen Evakuierungszentren auf den Weg zurück. Notfallhelfer, Polizei und Militär zogen durch die Städte. "Der Vulkan ist so unberechenbar, dass wir ihnen sagen, sie können nicht in der Stadt bleiben oder zu ihren Häusern zurück", sagte Danilo Manala, der Polizeichef von Agoncillo.

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Rauch, Asche und Lava: Vulkan "Taal" bedroht Hunderttausende

Der südlich der philippinischen Hauptstadt Manila gelegene Vulkan Taal spuckt seit Sonntag Rauch und Asche. Die Wolke reichte nach Angaben von Behörden bis zu einem Kilometer in die Höhe. Etwa 6000 Menschen mussten die Umgebung verlassen, darunter auch Dutzende Touristen in der Region. Die Warnstufe wurde bereits erhöht.


Bei den Todesopfern handelt es sich um eine 65 Jahre alte Frau und einen 27 Jahre alten Mann. Sie kamen nach Behördenangaben in den vergangenen Tagen während der Evakuierung durch Herzversagen ums Leben.

In der Region in der Nähe des Vulkans leben Hunderttausende Menschen. Der Taal ist derzeit so gefährlich aktiv wie seit 40 Jahren nicht. Er spuckte Lava, und es gab einen heftigen Ascheregen. Der südostasiatische Inselstaat mit rund 100 Millionen Einwohnern liegt auf dem Pazifischen Feuerring - der geologisch aktivsten Zone der Erde mit mehr als 450 Vulkanen.

dpa

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