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Flugzeug kollidiert mit Hubschrauber: Sieben Tote auf Mallorca

Das Unglück ereignete sich nahe der Stadt Inca - 25.08.2019 18:27 Uhr

Beim Zusammenstoß eines Hubschraubers mit einem Kleinflugzeug auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca sind am Sonntag sieben Menschen ums Leben gekommen. © Uncredited/Incendios f.Baleares/AP/dpa


Über der spanischen Urlaubsinsel Mallorca sind am Sonntag ein Ultraleichtflugzeug und ein Hubschrauber zusammengestoßen - mit tödlichen Folgen.

Das Unglück am frühen Nachmittag habe sieben Menschen das Leben gekostet, teilte die Regierung der Balearen am frühen Abend über den Kurznachrichtendienst Twitter mit. Bei den Insassen des Helikopters könne es sich "möglicherweise" um Deutsche handeln, schrieb das örtliche Ministerium für öffentliche Verwaltung ebenfalls auf Twitter.

"Wir sind besorgt und entsetzt"

An Bord des Hubschraubers waren laut Balearen-Regierung ein Paar mit seinen beiden Kindern und der Pilot. Zwei weitere Menschen hätten sich in dem Flugzeug befunden - vermutlich Spanier. Das Unglück hatte sich am frühen Nachmittag aus noch unbekannter Ursache nahe der Stadt Inca im Inneren der Baleareninsel ereignet.

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez schrieb auf Twitter: "Meine Solidarität und mein Beileid für die Familien der Opfer dieses tragischen Unfalls." Balearen-Präsidentin Francina Armengol erklärte: "Wir sind besorgt und entsetzt über den Unfall. Unsere Gedanken sind bei den Opfern."

Bestürzung unter den Bewohnern

Feuerwehr und Polizei waren im Einsatz, da die Fluggeräte nach der Kollision in Flammen aufgegangen waren. Wrackteile des Helikopters lagen auf einer alten Landstraße, das Kleinflugzeug stürzte auf das Gelände einer Finca, wie Sebastià Oriol, Dezernent für Sicherheit der Gemeinde Inca, dem Lokalsender IB3 sagte. Nahe liegende Häuser seien nicht getroffen worden, so die Zeitung "Ultima Hora". Die Behörden nahmen Ermittlungen zur Unfallursache auf.

Unter den Bewohnern der Region herrsche Bestürzung, berichtete das "Diario de Mallorca". Ein Mann berichtete von einem "schrecklichen Knall". Augenzeugen seien mit eigenem Gerät zur Unglücksstelle gelaufen und hätten begonnen, die Flammen zu löschen, bevor die Rettungsdienste eintrafen. Zur Unfallstelle geeilte Ärzteteams hätten aber nichts mehr für die Verunglückten tun können. 

dpa

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