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Im Auto zurückgelassen: Hund stirbt an Hitzschlag

Der Halter war sich offensichtlich keiner Schuld bewusst - 25.04.2019 19:32 Uhr

Die Polizei veröffentlichte den unfassbaren Brief des Halters. © Kreispolizeibehörde Düren/dpa


Trotzdem rief ein Zeuge in Jülich die Polizei – doch für das Tier kam jede Hilfe zu spät. Stundenlang war es zur Mittagszeit bei 25 Grad Außentemperatur und geschlossenen Scheiben im Wagen eingesperrt gewesen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Die Feuerwehr habe am Mittwochmittag noch eine Autoscheibe eingeschlagen und versucht, den Hund zu befreien. Da sei das Tier aber schon tot gewesen. Der Halter, der während des Einsatzes auftauchte, sagte der Polizei, er habe den Hund zwei Stunden zuvor mit Wasser versorgt. "Aufgrund der Auffindesituation – komplett feuchter Innenraum, beschlagene Scheiben – kamen bei den Beamten vor Ort an dieser Schilderung Zweifel auf", erklärte die Polizei. Gegen den 52-Jährigen aus Hattingen werde nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

Die Polizei warnte Hundehalter davor, ihre Tiere in verschlossenen Wagen zurückzulassen. "Die Temperaturen im Inneren können schnell steigen – auch bei vermeintlich milden Außentemperaturen. Hunde können diese nicht ausgleichen, ihnen droht ein Hitzschlag", hieß es.

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Wie gefährlich es wirklich für Tiere ist, in einem überhitzten Auto verharren zu müssen haben wir einen Tierarzt gefragt.

Zum Artikel: Kinder und Tiere in überhitzten Autos: So handeln Sie richtig

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dpa

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