Let's Dance! Ex-Cluberer Rurik Gislason überflügelt alle

NN-Redaktion Gesellschaft
Anette Röckl

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20.3.2021, 16:27 Uhr
Er begeistert die Damenwelt und auch einige Herren: Der schöne Isländer Rúrik Gíslason, Ex-Fußballer und EX-Clubberer, tanzte mit Profi-Tänzerin Renata Lusin in der dritten Runde der RTL-Tanzshow "Let's Dance" alle in Grund und Boden. Mit dem Jive zu „Don’t Worry, Be Happy“ haute der 33-Jährige sogar den strengen Juror Joachim Llambi aus den Socken. "Sensation!", so dessen Urteil.

© Rolf Vennenbernd/ dpa Er begeistert die Damenwelt und auch einige Herren: Der schöne Isländer Rúrik Gíslason, Ex-Fußballer und EX-Clubberer, tanzte mit Profi-Tänzerin Renata Lusin in der dritten Runde der RTL-Tanzshow "Let's Dance" alle in Grund und Boden. Mit dem Jive zu „Don’t Worry, Be Happy“ haute der 33-Jährige sogar den strengen Juror Joachim Llambi aus den Socken. "Sensation!", so dessen Urteil.

Er macht Elvis mit seinen Tanzmoves Konkurrenz: In der RTL-Tanzshow "Let's Dance" wirbelt, tänzelt und hüftschwingt der 33-jährige Isländer so über die Tanzfläche, dass es Publikum und Jury gleichermaßen aus den Socken haut. "Wenn du richtig Gas gibst, dann kannst du der beste Tänzer werden, denn wir hier in der Show je hatten", prophezeite ihm letzte Woche Jurorin Motsi Mabuse. In der Show stellen sich verschiedenen Prominente, darunter Ex-ARD-Nachrichtensprecher Jan Hofer und Barack Obamas Halbsschwester Auma Obama, mit professionellem Tanzpartner- oder -Partnerin der Jury und dem Publikums-Voting.

Und Gíslason gab mächtig Gas: Am Freitagabend in der Live-Sendung beim Jive zu "Don't Worry, Be Happy" rockte er zusammen mit Profitänzerin Renata Lusin erneut das Parkett. Der Titel des Songs, "das ist auch mein Lebensmotto", meinte der 33-Jährige. Volle Punktzahl gab es davon von der Jury. Sogar der strenge Juror Joachim Llambi konnte angesichts dieser Performance nur noch loben: "Alle die schon Jive getanzt haben und alle die noch Jive tanzen werden, für die war das ein Musterbeispiel, wie es auszusehen hat. Ich sage einfach, es ist geiles Tanzen. Es ist einfach zu schön, was für eine sensationelle Performance."

Geiles Tanzen: Auch in der vorherigen Sendung begeisterte Rúrik Gislason mit seiner Tanzpartnerin Renata Lusin die Jury und das Publikum mit einer heißen Salsa.

Geiles Tanzen: Auch in der vorherigen Sendung begeisterte Rúrik Gislason mit seiner Tanzpartnerin Renata Lusin die Jury und das Publikum mit einer heißen Salsa. © TVNOW

Kaum zu glauben, dass der 33-Jährige ein Neuling in Sachen Tanzen ist. „Der Grund, warum ich bei „Let's Dance“ mitmache, ist, dass es etwas völlig Neues für mich ist und sich als eine absolute Herausforderung darstellt", erklärte er vor seinem Antritt bei der Tanzsendung. 2020 hatte der Isländer seine Karriere als Profi-Fußballer beendet. Zuletzt spielte er beim SV Sandhausen in der Zweiten Bundesliga.


Frau heiß auf Sperma von Ex-FCN-Profi Gislason


Auch schon schön, aber noch braver: Rúrik Gislason 2017, als er beim 1. FCN kickte.

Auch schon schön, aber noch braver: Rúrik Gislason 2017, als er beim 1. FCN kickte. © Sportfoto Zink / WoZi, NN

Vorher war der schöne Isländer, der heute ein Superstar in den Sozialen Medien ist, drei Jahre in Nürnberg, kickte für den 1. FCN, ebenfalls Zweite Bundesliga. Ein Mannschaftskollege des FC Kopenhagen, bei dem er vorher gespielt hatte, hatte ihm von dem Verein und der Stadt vorgeschwärmt, erzählte Gislason 2015 bei einer Pressekonferenz zu seinem Antritt in Nürnberg. "Den 1. FC Nürnberg kennt man auch in Island", behauptet er damals freundlich. Während er heute mit charmantem Akzent Deutsch spricht, hielt er sich damals noch lieber ans Englische. Auf Deutsch könne er nur gut fluchen, meinte er. Allzu oft im Einsatz war der Offensivspieler beim Club dann verletzungsbedingt allerdings nicht. Mal war es ein Überbein an der Ferse, mal die Achillessehne, die seinem Einsatz einen Strich durch die Rechnung machten.


Frauenschwarm Gislason: "In erster Linie bin ich Fußballer!


Sein großer Durchbruch kam dann 2018, als er bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland im Vorrundenspiel gegen Argentinien eingewechselt worden war. Gislason fiel bei diesem Kurzeinsatz nicht auf, weil ihm ein Hattrick gelang, sondern durch sein Aussehen: „Huh, ist der schön!“, titelte zum Beispiel der Tagesspiegel. Lediglich sieben Tage später war die Zahl seiner Follower von knapp 40 000 auf über eine Million gestiegen. „Was in dieser Woche passiert ist, war überwältigend. Es hat Zeit gebraucht, bis ich es verstanden habe“, meinte Gislason danach.

Heute folgen dem schönen Isländer 850 000 Fans auf Instagram. Nachdem er ein Foto mit seiner Freundin, Model Nathalia Soliani, gepostet habe, seien es etwas weniger geworden. "Keine Ahnung, warum", meinte er scherzhaft dazu. Der Supertänzer ist auch musikalisch begabt. Spielt Gitarre, Bass und Klavier - und singt auch noch, wie er in seinem neuen Song unter Beweis stellt. Auf seinem Instagramprofil setzt er seine Vorzüge ins rechte Licht: Mal mystisch dreinblickend mit nacktem Oberkörper und schwarzlackierten Fingernägeln, mal mit Fellkapuze und strahlend blauen Augen.

Letztes Jahr erlitt der sympathische Isländer, der schon in seiner Kindheit immer auf dem Fußballplatz stand, einen schlimmen Verlust: Seine Mutter starb mit 66 Jahren an Leukämie. "Es fühlt sich irreal an, diese Zeilen hier zu schreiben", veröffentlichte er ein emotionales Statement nach ihrem Tod auf Instagram. "Sie hatte ein großes Herz." Sehr eng sei die Beziehung zu seiner Mutter gewesen, erzählte er diese Woche in der Sendung "Stern TV". Sie habe ihn immer unterstützt und mit ihm mitgefiebert. Auch in seiner Zeit in Nürnberg hat sie ihn besucht. In der Sendung tanze er vor allem auch für sie. "Sie ist meine größte Motivation!", meinte Gíslason. Mama Gíslason dürfte gerade sehr zufrieden sein...

"Let's Dance", immer freitags um 20.15 Uhr auf RTL zu sehen.

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