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"Mit Tieren oder Kindern": Dagmar Wöhrl hätte gerne eigene Sendung

Erinnerungen an Poduschen und ihre Zeit im Bundestag - 17.05.2021 11:12 Uhr

PRODUKTION - 10.05.2021, Berlin: Dagmar Wöhrl, Rechtsanwältin, CSU-Politikerin, ehemalige Miss-Germany und Jury-Mitglied der TV-Staffel «Die Höhle der Löwen», sitzt auf der Couchlehne in ihrem Wohnzimmer in Berlin. (zu dpa: «Dagmar Wöhrl: Hätte gerne eigene Sendung «mit Tieren oder Kindern»») Foto: Annette Riedl/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

17.05.2021 © Annette Riedl, dpa


"Zu einer eigenen Sendung würde ich wahrscheinlich nicht "Nein" sagen", sagte die 67-jährige Wahl-Berlinerin der Deutschen Presse-Agentur. "Schön wäre es, wenn sie etwas mit Tieren oder Kindern zu tun hätte."

Bisher ist die frühere CSU-Politikerin und gebürtige Nürnbergerin außer bei "Die Höhle der Löwen" kaum auf dem Bildschirm zu sehen. "Ich muss gestehen, dass ich auch nicht geplant hatte, nach meiner Entscheidung nach 23 Jahren nicht wieder für den Deutschen Bundestag zu kandidieren, eine Karriere im Fernsehen zu beginnen. Damals war mein Wunsch, mehr Zeit für meine ehrenamtlichen Tätigkeiten zu haben."

Das Angebot für die Vox-Show sei daher überraschend gewesen, nach kurzer Bedenkzeit habe sie zugesagt, sagte sie.


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Der Show "Die Höhle der Löwen" gelinge es, "der Selbstständigkeit ein Gesicht zu geben", so Wöhrl. "Es ist ein Markt der Ideen und ermutigt zum selbstständig machen." Das seltsamste Produkt, das ihr bisher dort vorgestellt wurde?

"Glücklicherweise eines, in das ich mich sogar getraut habe, zu investieren: HappyPo, die mobile Podusche. Das war in meiner allerersten Staffel und ich erinnere mich noch, wie meine Mitlöwen wegen des heiklen Themas sehr schnell raus waren. Da ich Hand-Bidets von meinen vielen Auslandsreisen her kannte, war ich begeistert von der Idee. Damals sah ich das Produkt vor allem in asiatischen oder muslimischen Ländern. Wir wurden dann aber im Inland von vielen Ärzten und Hebammen geradezu mit Lobeshymnen überhäuft."

Das Produkt habe im Handel erst Anlaufschwierigkeiten gehabt. "Anders sah es aus, als aufgrund des ersten Lockdowns 2020, Toilettenpapier eine Mangelware wurde. HappyPo wurde zum Verkaufsschlager", sagte Wöhrl.

dpa

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