-0°

Montag, 20.01.2020

|

zum Thema

Nach Affenhaus-Brand: Polizist musste Gorilla erschießen

Die Tierärztin konnte das Tier nicht einschläfern - 15.01.2020 08:25 Uhr

Nach dem Brand im Krefelder Zoo in der Nacht zu Neujahr kam es zu bisher unbekannten, dramatischen Szenen: Ein schwer verletzter Gorilla musste am Morgen von einem Polizeibeamten durch mehrere Schüsse aus einer Maschinenpistole getötet werden, da die Tierärztin es nicht schaffte, das Tier einzuschläfern. Dies geht aus einem Bericht des Innenministeriums an den nordrhein-westfälischen Landtag hervor.

Bilderstrecke zum Thema

Über 30 Tiere tot: Feuer zerstört Affenhaus im Krefelder Zoo

Bei einem Brand in der Silvesternacht sind im Krefelder Zoo dutzende Affen ums Leben gekommen. Um kurz nach halb ein Uhr nachts stand das Affenhaus in Brand, die Tiere konnten nicht mehr entkommen.


Laut Innenministerium hatten sich bereits während des Brandes Polizisten mit Maschinenpistolen rund um das Affenhaus postiert, um notfalls verletzte oder panische Tiere zum Schutz der Einsatzkräfte zu stoppen. Dazu kam es nicht.

Die Retter gingen laut dem Bericht davon aus, dass alle Tiere tot sind. Gegen 8 Uhr morgens wurden zwei schwer verletzte Tiere gefunden, von denen die Tierärztin ein Orang Utan-Weibchen einschläferte. Den Gorilla tötete der Beamte (34) nach Freigabe durch den Polizeiführer.

.

dpa, mlk

Seite drucken

Seite versenden


weitere Meldungen aus dem Ressort: Panorama