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Opferzahl in Sri Lanka steigt weiter: Inzwischen 359 Tote

Polizei hat inzwischen 60 Personen festgenommen - 24.04.2019 07:49 Uhr

Nach den schweren Anschlägen in Sri Lanka am Ostersonntag steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Noch immer befinden sich etliche Verletzte in einem kritischen Zustand. © Gemunu Amarasinghe, dpa


Die Zahl der Todesopfer nach den Selbstmordanschlägen vom Ostersonntag in Sri Lanka ist auf 359 gestiegen. Darunter waren 38 Menschen, die in der Nacht zum Mittwoch in Krankenhäusern ihren Verletzungen erlagen, wie die Polizei mittelte. Mehr als 400 wurden noch behandelt - manche seien in kritischem Zustand.

Sieben sri-lankische Selbstmordattentäter hatten sich am Ostersonntag nahezu zeitgleich in drei Kirchen in mehreren Städten und drei Luxushotels in der Hauptstadt Colombo in die Luft gesprengt. Einige Stunden später gab es zwei weitere Explosionen in einem kleinen Hotel und einer Wohngegend in Vororten Colombos.

Es gab den Angaben zufolge seit Dienstagabend zudem 18 neue Festnahmen - deren Zahl stieg damit auf 60. Premierminister Ranil Wickremesinghe hatte am Dienstag erklärt, es seien noch Verdächtige auf der Flucht, von denen manche im Besitz von Sprengstoff seien. Angaben dazu, ob diese unter den jüngst Festgenommenen waren, gab es zunächst nicht.

Die Zahl der ausländischen Todesopfer lag nach den jüngsten Zahlen des sri-lankischen Außenministeriums bei 34. Sie stammten aus vielen verschiedenen Ländern - darunter Indien, Großbritannien, die USA, China, die Niederlande, Spanien und die Türkei. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes war auch ein Deutsch-Amerikaner ums Leben gekommen. 14 Ausländer galten noch als vermisst. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hatte die Selbstmordanschläge für sich reklamiert.

dpa

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