Plastik, nein danke! Zehn Alternativen für ein Leben ohne Kunststoff

6.10.2018, 05:35 Uhr
Mindestens zwei Mal am Tag sollten wir unsere Zähne putzen. Die meisten Zahnbürsten aus dem Drogeriemarkt bestehen allerdings aus Plastik. Nach etwa drei Monaten hat das gute Stück ausgedient und landet im Müll. Um die Umwelt zu schonen, stellen immer mehr Händler Zahnbürsten aus Bambusholz mit Naturborsten her, denn diese sind nach der Entsorgung biologisch abbaubar. Kleiner Tipp am Rande: Auch Zahnseide und Zahnpasta werden bereits mit natürlichen Materialien hergestellt. So lässt sich bei der täglichen Bad-Routine eine Menge Plastik einsparen.
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Zahnbürste aus Bambusholz statt Plastik

Mindestens zwei Mal am Tag sollten wir unsere Zähne putzen. Die meisten Zahnbürsten aus dem Drogeriemarkt bestehen allerdings aus Plastik. Nach etwa drei Monaten hat das gute Stück ausgedient und landet im Müll. Um die Umwelt zu schonen, stellen immer mehr Händler Zahnbürsten aus Bambusholz mit Naturborsten her, denn diese sind nach der Entsorgung biologisch abbaubar. Kleiner Tipp am Rande: Auch Zahnseide und Zahnpasta werden bereits mit natürlichen Materialien hergestellt. So lässt sich bei der täglichen Bad-Routine eine Menge Plastik einsparen. © dpa

Schnell noch einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit trinken: Für viele Deutsche ein absolutes Muss. Ein großes Umweltproblem stellen allerdings die dafür benötigten Einweg-Becher samt Plastik-Deckel und -Beschichtung dar. Viel besser eignet sich dafür eine Thermoskanne aus Edelstahl. Diese lässt sich beliebig oft wiederverwenden und der Kaffee bleibt bei kühlen Temperaturen auch noch warm. Wer sich ein größeres Exemplar zulegt, kann noch eine Ration für die Kollegen mitnehmen. Damit ist die gute Stimmung im Büro selbst an einem trüben Montagmorgen gesichert.
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Thermoskanne statt Kaffeebecher

Schnell noch einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit trinken: Für viele Deutsche ein absolutes Muss. Ein großes Umweltproblem stellen allerdings die dafür benötigten Einweg-Becher samt Plastik-Deckel und -Beschichtung dar. Viel besser eignet sich dafür eine Thermoskanne aus Edelstahl. Diese lässt sich beliebig oft wiederverwenden und der Kaffee bleibt bei kühlen Temperaturen auch noch warm. Wer sich ein größeres Exemplar zulegt, kann noch eine Ration für die Kollegen mitnehmen. Damit ist die gute Stimmung im Büro selbst an einem trüben Montagmorgen gesichert. © dpa

Eine Frau benutzt in ihrem Leben etwa 10.000 bis 17.000 Tampons oder Binden. Der Großteil davon besteht aus einem Mix aus Zellulose und Kunststoff sowie künstlicher Duft- und Zusatzstoffe und ist somit weder umweltfreundlich noch biologisch abbaubar. Eine wiederverwendbare Alternative dazu ist die Menstruationstasse. Diese besteht zwar auch aus medizinischem Silikon, allerdings wird sie nach dem Entnehmen nicht entsorgt, sondern entleert, ausgewaschen und wiederverwendet. Hersteller sprechen bei richtiger Anwendung von einer Lebensdauer von bis zu 15 Jahren - eine lange Zeit, ganz ohne Plastikmüll.
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Menstruationstasse statt Tampon

Eine Frau benutzt in ihrem Leben etwa 10.000 bis 17.000 Tampons oder Binden. Der Großteil davon besteht aus einem Mix aus Zellulose und Kunststoff sowie künstlicher Duft- und Zusatzstoffe und ist somit weder umweltfreundlich noch biologisch abbaubar. Eine wiederverwendbare Alternative dazu ist die Menstruationstasse. Diese besteht zwar auch aus medizinischem Silikon, allerdings wird sie nach dem Entnehmen nicht entsorgt, sondern entleert, ausgewaschen und wiederverwendet. Hersteller sprechen bei richtiger Anwendung von einer Lebensdauer von bis zu 15 Jahren - eine lange Zeit, ganz ohne Plastikmüll. © André De Geare

Vor allem bei Grippe, Erkältung und Heuschnupfen steigt der Taschentuchkonsum exponentiell an, doch auch im Herbst und Winter läuft das Näschen immer öfter. Herkömmliche Papiertaschentücher sind meist aufwendig in Plastik verpackt. Als Alternative bieten sich Taschentücher aus Stoff an, die man nach dem Waschen immer wieder verwenden kann. Diese sehen nicht nur edler aus, sondern sparen eine ganze Menge Müll ein.
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Taschentuch aus Stoff statt Papier

Vor allem bei Grippe, Erkältung und Heuschnupfen steigt der Taschentuchkonsum exponentiell an, doch auch im Herbst und Winter läuft das Näschen immer öfter. Herkömmliche Papiertaschentücher sind meist aufwendig in Plastik verpackt. Als Alternative bieten sich Taschentücher aus Stoff an, die man nach dem Waschen immer wieder verwenden kann. Diese sehen nicht nur edler aus, sondern sparen eine ganze Menge Müll ein. © dpa/Arno Burgi

Auch in Sachen Körperpflege lässt sich Plastik einsparen: Das gute alte Stück Kernseife war schon zu Omas Zeiten ein echter Renner und erlebt jetzt ein Comeback. In Drogeriemärkten gibt es das Produkt mittlerweile in den wohlrichendsten Düften und sogar schon als Haarshampoo zu erwerben. So lässt sich die Plastikverpackung von flüssiger Seife, Duschgel und Co. ganz einfach umgehen.
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Kernseife statt Flüssigprodukt

Auch in Sachen Körperpflege lässt sich Plastik einsparen: Das gute alte Stück Kernseife war schon zu Omas Zeiten ein echter Renner und erlebt jetzt ein Comeback. In Drogeriemärkten gibt es das Produkt mittlerweile in den wohlrichendsten Düften und sogar schon als Haarshampoo zu erwerben. So lässt sich die Plastikverpackung von flüssiger Seife, Duschgel und Co. ganz einfach umgehen. © Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Wer hat seine Kindheit nicht mit Playmobil, Lego, Barbie und Co. verbracht. Allerdings entstehen dadurch auch Berge an Plastik im Kinderzimmer. Eine immer beliebter werdende Alternative ist Spielzeug aus Holz. Wer es nicht teuer im Handel kaufen möchte, kann für die Fertigung den handwerksaffinen Opa einspannen. So sind Großeltern und Kind beschäftigt - und das alles im Zeichen der Umwelt.
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Holzspielzeug statt Plastikfiguren

Wer hat seine Kindheit nicht mit Playmobil, Lego, Barbie und Co. verbracht. Allerdings entstehen dadurch auch Berge an Plastik im Kinderzimmer. Eine immer beliebter werdende Alternative ist Spielzeug aus Holz. Wer es nicht teuer im Handel kaufen möchte, kann für die Fertigung den handwerksaffinen Opa einspannen. So sind Großeltern und Kind beschäftigt - und das alles im Zeichen der Umwelt. © Michael Schwarzenberger/Pixabay

Tupperdosen und Co. sind zwar praktisch und halten meist auch viele Jahre, eine noch bessere und komplett plastikfreie Alternative ist jedoch Glas. In Einmachgläsern (wie hier im Bamberger Unverpackt-Laden) lassen sich Müsli, Gewürze, Hülsenfrüchte und Co. praktisch lagern und transportieren. So gelangen auch keine bedenklichen Stoffe in die Lebensmittel.
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Einmachglas statt Tupperdose

Tupperdosen und Co. sind zwar praktisch und halten meist auch viele Jahre, eine noch bessere und komplett plastikfreie Alternative ist jedoch Glas. In Einmachgläsern (wie hier im Bamberger Unverpackt-Laden) lassen sich Müsli, Gewürze, Hülsenfrüchte und Co. praktisch lagern und transportieren. So gelangen auch keine bedenklichen Stoffe in die Lebensmittel. © Frank Märzke

Kaufen, heimschleppen, austrinken, wegbringen: Wer sein Trinkwasser im Getränke- oder Supermarkt einkauft, der braucht nicht nur viel Zeit und Geld, sondern belastet auch unnötig die Umwelt. Viel einfacher geht es mit der Alternative aus dem Wasserhahn. Wer zusätzlich noch Sprudel oder ein wenig Süße möchte, der ist mit einem Soda Stream oder verschiedenen Sirupen gut beraten. Das ist gesünder und spart Geld und Plastik. Ein Kalkfilter sorgt für glasklaren Genuss.
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Trinkwasser aus dem Hahn statt aus der Plastikflasche

Kaufen, heimschleppen, austrinken, wegbringen: Wer sein Trinkwasser im Getränke- oder Supermarkt einkauft, der braucht nicht nur viel Zeit und Geld, sondern belastet auch unnötig die Umwelt. Viel einfacher geht es mit der Alternative aus dem Wasserhahn. Wer zusätzlich noch Sprudel oder ein wenig Süße möchte, der ist mit einem Soda Stream oder verschiedenen Sirupen gut beraten. Das ist gesünder und spart Geld und Plastik. Ein Kalkfilter sorgt für glasklaren Genuss. © Lukas Schulze/dpa

Wer auf Plastik-Müllbeutel und Co. verzichten möchte, der kann seine Abfälle in Zukunft in Papiertüten entsorgen. Sie sind allerdings nur dann eine eine empfehlenswerte Alternative, wenn sie aus recyceltem Material hergestellt wurden. Wer zusätzlich noch Geld sparen möchte, der kann die Tüten selbst falten und dafür z.B. altes Zeitungspapier verwenden.
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Papiertüten statt Plastikbeutel

Wer auf Plastik-Müllbeutel und Co. verzichten möchte, der kann seine Abfälle in Zukunft in Papiertüten entsorgen. Sie sind allerdings nur dann eine eine empfehlenswerte Alternative, wenn sie aus recyceltem Material hergestellt wurden. Wer zusätzlich noch Geld sparen möchte, der kann die Tüten selbst falten und dafür z.B. altes Zeitungspapier verwenden. © colourbox.com

Kinder lieben sie, und auch bei vielen Erwachsenen dürfen sie beim Genuss von Cocktails und Smoothies nicht fehlen: Strohhalme. Neben dem Wegwerfprodukt aus Plastik gibt es mittlerweile Mehrweg-Trinkhalme, die man beliebig oft verwenden kann. Sie sind zwar nicht komplett plastikfrei, aber immerhin lässt sich damit eine Menge Müll vermeiden. Übrigens: Auch die Politik diskutiert derzeit über ein Verbot von Strohhalmen und Einweggeschirr aus Kunststoff, um die Plastik-Wende voranzutreiben.
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Mehrweg-Trinkhalm statt Strohhalm

Kinder lieben sie, und auch bei vielen Erwachsenen dürfen sie beim Genuss von Cocktails und Smoothies nicht fehlen: Strohhalme. Neben dem Wegwerfprodukt aus Plastik gibt es mittlerweile Mehrweg-Trinkhalme, die man beliebig oft verwenden kann. Sie sind zwar nicht komplett plastikfrei, aber immerhin lässt sich damit eine Menge Müll vermeiden. Übrigens: Auch die Politik diskutiert derzeit über ein Verbot von Strohhalmen und Einweggeschirr aus Kunststoff, um die Plastik-Wende voranzutreiben. © Patrick Pleul/dpa