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Polizei prüft neue Hinweise im Fall Monika Frischholz

Beamte haben erst kürzlich zu dem Fall eine Wohnung durchsucht - 17.04.2019 15:22 Uhr

Monika Frischholz war bei ihrem Verschwinden zwölf Jahre alt. © Polizeipräsidium Oberpfalz


Größtenteils stammten diese von Zeugen, die sich davor noch nicht bei der Polizei gemeldet hätten. Andere Informationen seien Zeugen wieder eingefallen, die sich schon einmal gemeldet hätten. Ob die Hinweise die Ermittler weiterbringen, sei nun zu prüfen. Erst kürzlich hat die Polizei eine Wohnung durchsucht.

Danach wollen die Beamten den Angaben nach entscheiden, ob sie auf der Suche nach der Leiche des verschwundenen Mädchens nochmals Grabungen durchführen werden. Die Entscheidung werde voraussichtlich jedoch erst nach Ostern fallen, erklärte der Sprecher.

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Vor 43 Jahren verschwunden: Polizei sucht nach Mädchenleiche

Im Dezember 2018 hat die Kriminalpolizei Weiden neue Ermittlungen aufgenommen, die das Verschwinden und den möglichen Tod der seit 43 Jahren in Flossenbürg vermissten, damals 12-jährigen Monika Frischholz aufklären soll. Im April fanden Grabungsarbeiten an einem möglichen Ablageort der Leiche südlich von Flossenbürg statt, im Mai suchten Taucher dann ein Gewässer nahe Waldkirch ab und eine Scheune geriet in den Fokus.


Die Polizei hatte in der vergangenen Woche und zuletzt am Montag schon bei Flossenbürg (Landkreis Neustadt an der Waldnaab) gegraben, jedoch ohne Ergebnisse. Die damals zwölfjährige Monika Frischholz aus Flossenbürg hatte den Erkenntnissen nach am 25. Mai 1976 nachmittags ihr Elternhaus verlassen. Wenig später verlor sich ihre Spur.

dpa

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