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"Schluss mit Hetze": EKD-Vorsitzender warnt vor Rechtsextremismus

"Es muss auch Schluss sein, mit Hetze und Hass im Netz" - 19.06.2019 07:01 Uhr

Kritisiert Hass und Hetze im Netz scharf: EKD-Ratsvorsitzender Heinrich Bedford-Strohm. © Daniel Karmann/dpa


"Sollte sich der rechtsextremistische Hintergrund der Tat bestätigen, würden sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten", sagte Bedford- Strohm der Rhein-Neckar-Zeitung (online). "Es muss auch Schluss sein, mit Hetze und Hass im Netz", sagte Bedford- Strohm. Die Grenze zwischen Hassreden, Feindschaft und Abwertung ganzer Menschengruppen zur Anwendung von Gewalt seien fließend. Die Ermittler vermuten einen rechtsextremistischen Hintergrund der Tat, auch wenn das Motiv noch unklar ist.

Der inhaftierte Stephan E. hat mehrere Vorstrafen, darunter auch für einschlägig rechtsextrem motivierte Taten. Der Verdächtige, der am 2. Juni den 65-jährigen Walter Lübcke spätabends vor dessen Wohnhaus mit einem Kopfschuss getötet haben soll, will sich selbst zu den Vorwürfen bislang nicht äußern. Lübcke war wegen seiner Haltung in der Flüchtlingspolitik offenbar in der rechtsextremen Szene verhasst. Anfeindungen wurden vor allem im Internet geäußert. 

epd

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