Süß und selten: Albino-Eichhörnchen in englischem Park gesichtet

24.1.2021, 15:31 Uhr
Zwischen Baumwipfeln in einem Park der Grafschaft von Sussex spitzte das seltene Albino-Hörnchen hevor. 

Zwischen Baumwipfeln in einem Park der Grafschaft von Sussex spitzte das seltene Albino-Hörnchen hevor.  © Clive Marshall, dpa

2010 sei nur eins von 100.000 Eichhörnchen als Albino geboren worden. In den vergangenen zwei Wochen habe es etwa 30 Sichtungen eines Albino-Hörnchens gegeben, berichtete Claire Brimacombe, die aus Interesse an den Tieren eine Seite über Albino-Eichhörnchen in Sussex betreibt.

Albinismus ist eine Genmutation, die sehr selten vorkommt. Sie geht mit weißer Haut und roten Augen einher. Es ist eine Störung bei der Bildung von Farbstoffen, die Haut, Haare, Federn und Augen färben. Das Gen ist nicht dominant. Das bedeutet, die Nachkommen eines Albino-Eichhörnchens können die normale Fellfarbe tragen. Das weiße Fell bedeutet für die Tiere eine Gefahr, denn ihnen fehlt damit eine natürliche Tarnung und sie können viel besser von Feinden erspäht werden.

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