Mittwoch, 19.02.2020

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Umfrage: Millenials fürchten sich vor Kriegen mehr als dem Klimawandel

Die heute 20 bis 35-Jährigen fürchten sich vor einem dritten Weltkrieg - 21.01.2020 19:36 Uhr

Das fand das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) bei einer Befragung von 16 000 jungen Menschen heraus, wie die Organisation am Dienstag am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos mitteilte. Mehr als die Hälfte der Befragten glaubt demnach, dass im kommenden Jahrzehnt wahrscheinlich ein Angriff mit Atomwaffen erfolgen wird. Und jeder Dritte rechne damit, einen Dritten Weltkrieg zu erleben. Auch Korruption, Arbeitslosigkeit, wachsende Armut und Terrorismus zählen zu den größten Sorgen dieser Altersgruppe. Die globale Erderwärmung folgt erst auf Rang acht.

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Mit jedem weiteren Tag über 30 Grad heizt die Innenstadt ein Stück weit mehr auf. Die Nächte bringen kaum noch Abkühlung. Das liegt unter anderem an "Hitzeinseln", die sich in den zugebauten City-Bezirken bilden. Doch das ist noch längst nicht alles: Weitere Daten und Infos zum Sommerklima in der Großstadt.


Die Befragten stammten sowohl aus Konfliktregionen als auch aus Ländern, in denen Frieden herrscht. "Millennials scheinen sehr nervös zu sein, was die Zukunft und einen Krieg in der Zukunft angeht", sagte ICRC-Präsident Peter Maurer. Ihre Generation werde eine entscheidende Rolle dabei haben, diese Probleme anzugehen, zeigte sich Maurer überzeugt. "Wir sind uns bewusst, dass sie (die Millennials) die Schlüsselgruppe der Zukunft sind."

dpa

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