"Unfuckingfassbar": Das sagen Promis zur Aktion #allesdichtmachen

23.4.2021, 12:36 Uhr
 Hans-Georg Maaßen Hans-Georg Maaßen stellt sich dem CDU-Kreisverband und der Jungen Union Schmalkalden-Meiningen vor. Die CDU in Südthüringen mit den vier Thüringer Kreisverbänden Suhl, Schmalkalden-Meiningen, Hildburghausen und Sonneberg will den ehemaligen Verfassungsschutzpräsident Maaßen für die Bundestagswahl nominieren. Schwallungen Thüringen DEUTSCHLAND *** Hans Georg Maaßen Hans Georg Maaßen introduces himself to the CDU district association and the Junge Union Schmalkalden Meiningen The CDU in southern Thuringia with the four Thuringian district associations Suhl, Schmalkalden Meiningen, Hildburghausen and Sonneberg wants to nominate the former President of the Office for the Protection of the Constitution Maaßen for the
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Maaßen ist begeistert

Hans-Georg Maaßen, der frühere Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, ist von der Aktion begeistert und findet sie "großartig".  © via www.imago-images.de, imago images/ari

ARCHIV - 11.08.2020, Hamburg: Tobias Schlegl, Musiker, Moderator, Autor sowie Notfallsanitäter, trägt bei einem Fototermin im Schanzenviertel anlässlich der Vorstellung seines neuen Buches «Schockraum» eine Rettungsdienstjacke. Er kritisiert die Internetaktion unter dem Motto #allesdichtmachen von rund 50 prominenten Film- und Fernsehschauspieler mit deutlichen Worten. Die Schauspieler verbreiteten am Donnerstag (22.04.2021) bei Instagram und auf der Videoplattform Youtube gleichzeitig ironisch-satirische Clips mit persönlichen Statements gegen die Coronapolitik der Bundesregierung. Foto: Georg Wendt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Scharfe Kritik von Promis

Doch von vielen anderen Prominenten gab es scharfe Kritik. So wie beispielsweise von Moderator Tobias Schlegl, der auch als Notfallsanitäter tätig ist und meinte, dass die beteiligten Schauspieler*innen "sich ihre Ironie gerne mal tief ins Beatmungsgerät schieben" können. © Georg Wendt, dpa

Der russisch-deutsche Pianist Igor Levit beklagt den grassierenden Antisemitismus in Deutschland.
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Zynismus als stumpfeste Waffe

Laut des Pianisten Igor Levit helfe diese Art von Zynismus niemandem, sondern spalte nur weiter. Auch der Schauspieler Elyas M'Barek schließt sich dieser Aussage an, in dem er meint, dass mit Zynismus keinem geholfen sei. © Henning Kaiser/dpa

ARCHIV - 03.09.2019, Nordrhein-Westfalen, Köln: Die Schauspielerin Nora Tschirner kommt zur Premiere des Kinofilms «Gut gegen Nordwind». Tschirner hat offen über ihre eigene Depression gesprochen. (zu dpa «Nora Tschirner über Depression: «Ein sprücheklopfender Freund»») Foto: Henning Kaiser/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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"Unfuckingfassbar"

"Unfuckingfassbar": Die Schauspielerin Nora Tschirner spricht die Beteiligten der Aktion ganz direkt an und meint, dass es gut möglich sei, dass sie sich in ein paar Wochen oder Jahren dafür schämen würden. Außerdem warf sie den Akteuren vor, aus Langeweile und Zynismus gehandelt zu haben. Sie schlägt zudem einen alternativen Hashtag vor: #allesschlichtmachen © Henning Kaiser/dpa

Die neuen «Tatort»-Ermittler: Eva Löbau als Kommissarin Franziska Tobler und Hans-Jochen Wagner als Kommissar Friedemann Berg
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Hans-Jochen Wagner

Hans-Jochen Wagner, den man unter anderem in seiner Rolle als Tatort-Kommissar kennt, findet die ganze Aktion seiner Schauspielkollegen "peinlich". Er wendet sich auch direkt an Jan-Josef Liefers und meint: "Das kann doch nicht dein Ernst sein". ©  Christoph Schmidt (dpa)

ARCHIV - 03.02.2016, Bayern, München: Der Schauspieler Marcus Mittermeier kommt zur Premiere seines TV-Films
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Froh über fehlende Anfrage

Der Schauspieler Marcus Mittermeier ist froh darüber, nicht gefragt worden zu sein, ob er sich an der Aktion #allesdichtmachen beteiligen möchte.  © Ursula Düren, dpa

Die Einnahmen aus seinem Satire-Song
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Satiriker empfiehlt Corona-Dokumentation

Der Satiriker Jan Böhmermann sagte, dass das einzige Video das man anschauen sollte, "wenn man Probleme mit Corona-Eindämmungsmaßnahmen hat", eine ARD-Doku mit dem Titel "Station 43 – Sterben" sei. Diese ist während der Pandemie in der Berliner Charité entstanden.  © dpa