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Uschi Glas: Hassmails wegen Werbung für Coronaimpfung

"Dass es so heftig ist, hätte ich nicht gedacht." - 12.04.2021 21:32 Uhr

Sie habe mit kritischen Reaktionen gerechnet. "Aber dass es so heftig ist, hätte ich nicht gedacht." Sie werde beschuldigt, eine Mörderin zu sein, und dass sie Menschen veranlasse, "dass sie sich Gift in den Arm spritzen lassen". Das sei "schwerst beleidigend", man müsse "einen guten Magen haben", meinte die 77-Jährige Münchnerin. Sie finde es traurig und beängstigend, "wie viel Hass und wie viel Ablehnung in unserer Gesellschaft ist."

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In dem Video im Rahmen der Werbeaktion #ÄrmelHoch des Bundesgesundheitsministeriums erzählt Glas von der Zeit, als es noch Krankheiten wie die Kinderlähmung gab. Die Patentante ihrer Schwester sei deshalb lebenslang an den Rollstuhl gefesselt gewesen. Auch an Typhus und Pocken seien früher Menschen gestorben. Durch Impfungen seien diese Krankheiten verschwunden. "Und jetzt Corona: Das ganze Leben verschwindet, meinen Enkel habe ich seit über einem Jahr nicht im Arm gehabt". Deshalb lasse sie sich impfen. "Mit einem kleinen Pieks holen wir uns unser Leben zurück."

dpa

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