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Verband befürchtet bis zu 400 getötete Fahrradfahrer 2018

ADFC sieht größtes Problem für die Sicherheit in der Infrastruktur - 27.12.2018 09:05 Uhr

Zwar lägen bundesweite Zahlen bisher nur bis August vor, diese zeigten jedoch klar eine erschreckende Tendenz. "Von Januar bis August 2018 wurden 307 Radfahrende getötet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich die Zahl der Getöteten damit um 14,6 Prozent erhöht. Von Januar bis August 2017 seien es 268 Tote, in ganz 2017 seien es 383 gewesen.


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Größtes Problem für die Sicherheit von Radfahrern ist nach Einschätzung des ADFC "die überalterte und dramatisch unterdimensionierte" Infrastruktur. "Zerschlissene und schlecht einsehbare Bordsteinradwege wechseln ab mit zugeparkten, viel zu schmalen Radfahrstreifen – und die enden dann oft im Nichts oder an der nächsten Baustelle", kritisierte die Sprecherin. "Das ist frustrierend und gefährlich für alle."

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Deutschland braucht laut ADFC ein bundesweites Investitionsprogramm von mindestens 30 Euro pro Einwohner und Jahr, um die Infrastruktur für Radverkehr auf einen komfortablen und sicheren Stand zu bekommen.

dpa

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