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Warnstreik beim Bayerischen Rundfunk: Sendeausfälle möglich

Der BJV und Verdi haben zu der Maßnahme aufgerufen - 17.09.2019 21:18 Uhr

Es könnte wegen der Maßnahme zu Sendeausfällen kommen, auch wenn der BR versucht dies so gut es geht zu vermeiden. © Felix Hörhager/dpa


Der BR versuche, die Auswirkungen auf das Programm so gering wie möglich zu halten, teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Dienstag in München mit. Dennoch könne es zu Beeinträchtigungen im Ablauf oder zeitweisen Sendeausfällen kommen. Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung von sechs Prozent bei den Gehältern, Honoraren und Gagen. Der Sender bietet bislang zum 1. Oktober 1,9 Prozent und in einer zweiten Stufe zum 1. April nächsten Jahres nochmals 2,0 Prozent mehr. Hinzu käme eine Einmalzahlung für die Monate April bis September dieses Jahres.

BR-Verwaltungsdirektor Albert Frenzel betonte, dass der Sender sein Angebot an einem reinen Teuerungsausgleich orientieren müsse. Ziel sei, einen weiteren Abbau von Programm und Beschäftigung abzuwenden. Die Tarifverhandlungen betreffen nach BR-Angaben rund 3500 feste Mitarbeiter und knapp 1700 arbeitnehmerähnliche freie Mitarbeiter sowie gut 400 Gagenempfänger. Bei einzelnen ARD-Sendern gab es in dieser Tarifrunde bereits Warnstreiks. So kam es unter anderem zu Beeinträchtigungen beim vom WDR produzierten ARD-"Morgenmagazin". Auch für diesen Mittwoch haben die Gewerkschaften bei mehreren Anstalten zu weiteren Aktionen aufgerufen.

dpa

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