Neue Verschärfungen

2G im Einzelhandel eingeführt: Diese Corona-Regeln gelten seit heute in Bayern

8.12.2021, 06:43 Uhr
Wer keinen 2G-Nachweis hat, darf sich seit dem 4. Dezember nur noch mit Mitgliedern des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder dieser Haushalte unter zwölf Jahren und drei Monaten werden dabei nicht mitgezählt, geimpfte und genesene Personen ebenfalls nicht. Paare zählen als ein Hausstand, auch wenn sie nicht zusammen wohnen.

Perspektivisch soll die Regelung strenger werden: Dann zählen auch Geimpfte und Genesene bei der Erfassung dazu. Sobald eine Person ohne 2G-Nachweis dabei ist, wird die Runde also künftig sehr klein: Es dürfen sich nur noch ein Haushalt und zwei Personen eines anderen Haushalts treffen. Kinder der Haushalte unter zwölf Jahren und drei Monaten sollen wieder ausgenommen werden. Zusammenkünfte nur mit Geimpften und Genesenen bleiben weiterhin unbeschränkt. Hier gibt es noch keinen festen Starttermin, weil Bayern darauf wartet, dass der Bund die rechtliche Grundlage durch eine Änderung der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung schafft.
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Kontaktbeschränkungen

Wer keinen 2G-Nachweis hat, darf sich seit dem 4. Dezember nur noch mit Mitgliedern des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder dieser Haushalte unter zwölf Jahren und drei Monaten werden dabei nicht mitgezählt, geimpfte und genesene Personen ebenfalls nicht. Paare zählen als ein Hausstand, auch wenn sie nicht zusammen wohnen. Perspektivisch soll die Regelung strenger werden: Dann zählen auch Geimpfte und Genesene bei der Erfassung dazu. Sobald eine Person ohne 2G-Nachweis dabei ist, wird die Runde also künftig sehr klein: Es dürfen sich nur noch ein Haushalt und zwei Personen eines anderen Haushalts treffen. Kinder der Haushalte unter zwölf Jahren und drei Monaten sollen wieder ausgenommen werden. Zusammenkünfte nur mit Geimpften und Genesenen bleiben weiterhin unbeschränkt. Hier gibt es noch keinen festen Starttermin, weil Bayern darauf wartet, dass der Bund die rechtliche Grundlage durch eine Änderung der Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung schafft. © Uwe Anspach, dpa

Söder hat immer wieder auf Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga gedrängt, seit dem 4. Dezember gibt es sie. Fußballfans müssen nun wieder draußen bleiben. Verboten sind Zuschauer bei allen Ligen, die auch Teams aus anderen Bundesländern oder Ländern umfassen, wenn zu den Spielen im Normalfall über 500 Besucher kommen würden.
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Geisterspiele

Söder hat immer wieder auf Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga gedrängt, seit dem 4. Dezember gibt es sie. Fußballfans müssen nun wieder draußen bleiben. Verboten sind Zuschauer bei allen Ligen, die auch Teams aus anderen Bundesländern oder Ländern umfassen, wenn zu den Spielen im Normalfall über 500 Besucher kommen würden. © Sportfoto Zink / Daniel Marr

2G gilt seit dem 4. Dezember auch für die Außengastronomie, also beispielweise für Glühweinstände. Bereits seit dem 24. November gibt es in Gaststätten und Restaurants eine Sperrstunde ab 22 Uhr und 2G für Innenräume. Es gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht, außer am Platz. Auch in Hotels gilt 2G. 
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2G für die gesamte Gastronomie

2G gilt seit dem 4. Dezember auch für die Außengastronomie, also beispielweise für Glühweinstände. Bereits seit dem 24. November gibt es in Gaststätten und Restaurants eine Sperrstunde ab 22 Uhr und 2G für Innenräume. Es gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht, außer am Platz. Auch in Hotels gilt 2G.  © THOMAS KIENZLE, AFP

Der Bund-Länder-Gipfel hat am 2. Dezember beschlossen: Auch im Einzelhandel gilt künftig die 2G-Regelung. In Bayern gilt dies seit dem 8. Dezember, damit die Geschäfte Zeit für die Umstellung haben. Bis auf Supermärkte und
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2G im Einzelhandel

Der Bund-Länder-Gipfel hat am 2. Dezember beschlossen: Auch im Einzelhandel gilt künftig die 2G-Regelung. In Bayern gilt dies seit dem 8. Dezember, damit die Geschäfte Zeit für die Umstellung haben. Bis auf Supermärkte und "Geschäfte des täglichen Bedarfs" haben dann nur noch Kunden mit einem Impf- oder Genesenen-Nachweis Zutritt. 2G-frei bleiben folgende Läden: der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Getränkemärkte, Reformhäuser, Schuhgeschäfte, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, der Verkauf von Presseartikeln und Tabakwaren, Filialen des Brief- und Versandhandels, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Bau- und Gartenmärkte (auch der Weihnachtsbaumverkauf) und der Großhandel. Die Regeln für Läden mit gemischtem Angebot finden Sie hier. In allen Geschäften bleibt die FFP2-Maskenpflicht bestehen und es ist nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter zugelassen. In Hotspot-Landkreisen darf im Handel nur ein Kunde auf 20 Quadratmeter kommen.  © Michael Matejka, NNZ

Bund und Länder haben sich beim Corona-Gipfel am 2. Dezember auf ein Verkaufsverbot von Böllern und Raketen geeinigt. Diese Regel soll in Bayern perspektivisch umgesetzt werden, sobald die bundesweite Rechtsgrundlage besteht. Auch das Abbrennen von Feuerwerk soll eingeschränkt werden. Hier soll in Bayern jede Kommune entscheiden, wo ein Feuerwerksverbot herrschen soll. 
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Böllerverbot

Bund und Länder haben sich beim Corona-Gipfel am 2. Dezember auf ein Verkaufsverbot von Böllern und Raketen geeinigt. Diese Regel soll in Bayern perspektivisch umgesetzt werden, sobald die bundesweite Rechtsgrundlage besteht. Auch das Abbrennen von Feuerwerk soll eingeschränkt werden. Hier soll in Bayern jede Kommune entscheiden, wo ein Feuerwerksverbot herrschen soll.  © Christophe Gateau, dpa

Privaten Feiern wie Hochzeiten und Weihnachtsfeiern werden ebenfalls ohne festes Datum weiter eingeschränkt. In Innenräumen dürfen sich künftig maximal 50 Menschen treffen, im Freien 200. Auch hier wartet Bayern darauf, dass der Bund die die Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung ändert, danach wird diese Regel auch in Bayern umgesetzt. Seit dem 24. November gilt zudem 2G plus. In Privaträumen muss man die Kontaktbeschränkungen beachten.
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Private Feiern

Privaten Feiern wie Hochzeiten und Weihnachtsfeiern werden ebenfalls ohne festes Datum weiter eingeschränkt. In Innenräumen dürfen sich künftig maximal 50 Menschen treffen, im Freien 200. Auch hier wartet Bayern darauf, dass der Bund die die Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung ändert, danach wird diese Regel auch in Bayern umgesetzt. Seit dem 24. November gilt zudem 2G plus. In Privaträumen muss man die Kontaktbeschränkungen beachten. © Uwe Anspach, dpa

Die Weihnachtsferien sollen in Bayern nicht vorgezogen werden. Es bleibt bei der Maskenpflicht und regelmäßigen Tests. In den Jahrgangsstufen eins bis vier reicht eine Stoffmaske, alle anderen Schüler müssen mindestens eine medizinische Maske tragen.

Schüler unter zwölf Jahren und drei Monaten stehen geimpften Personen gleich, ältere Schüler gelten immerhin als getestet, weil sie regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Zudem gibt es eine Übergangsfrist bis Jahresende: Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, werden zu
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Masken und Tests in der Schule

Die Weihnachtsferien sollen in Bayern nicht vorgezogen werden. Es bleibt bei der Maskenpflicht und regelmäßigen Tests. In den Jahrgangsstufen eins bis vier reicht eine Stoffmaske, alle anderen Schüler müssen mindestens eine medizinische Maske tragen. Schüler unter zwölf Jahren und drei Monaten stehen geimpften Personen gleich, ältere Schüler gelten immerhin als getestet, weil sie regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen. Zudem gibt es eine Übergangsfrist bis Jahresende: Schüler, die regelmäßig in der Schule getestet werden, werden zu "sportlichen und musikalischen Eigenaktivitäten und Theatergruppen" mit 2G-Vorgabe zugelassen - unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. © Philipp von Ditfurth, dpa

Bereits seit dem 24. November wird in Bayern in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 das öffentliche Leben in weiten Bereichen heruntergefahren. Hier reicht es, wenn ein Landkreis einmalig über 100 liegt - dann gilt er als Hotspot. Gastronomie und Hotels sowie Sport- und Kulturstätten müssen dann schließen, Veranstaltungen und viele Freizeit-, Sport- und Kulturangebote werden untersagt. Hochschulen müssen auf digitale Lehre umstellen. Schulen und Kitas bleiben offen, der Handel ebenso - dort gilt dann aber eine verschärfte Beschränkung: eine Person pro 20 Quadratmeter. Auch Friseure dürfen weiterhin öffnen. Erst wenn der Landkreis fünf Tage lang bei maximal 1000 liegt wird wieder gelockert.
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Lockdown für Hotspots

Bereits seit dem 24. November wird in Bayern in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 1000 das öffentliche Leben in weiten Bereichen heruntergefahren. Hier reicht es, wenn ein Landkreis einmalig über 100 liegt - dann gilt er als Hotspot. Gastronomie und Hotels sowie Sport- und Kulturstätten müssen dann schließen, Veranstaltungen und viele Freizeit-, Sport- und Kulturangebote werden untersagt. Hochschulen müssen auf digitale Lehre umstellen. Schulen und Kitas bleiben offen, der Handel ebenso - dort gilt dann aber eine verschärfte Beschränkung: eine Person pro 20 Quadratmeter. Auch Friseure dürfen weiterhin öffnen. Erst wenn der Landkreis fünf Tage lang bei maximal 1000 liegt wird wieder gelockert. © via www.imago-images.de

Bereits seit dem 24. November gilt für alle Kulturveranstaltungen die 2Gplus-Regelung bei maximal 25 Prozent Auslastung.
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Auslastung für Veranstaltungen

Bereits seit dem 24. November gilt für alle Kulturveranstaltungen die 2Gplus-Regelung bei maximal 25 Prozent Auslastung. © Günter Distler, NN

Für Indoor-Sport sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen gilt ebenfalls 2G plus. Der Zutritt zum Fitnessstudio, zum Theater, Kinos, Museen, Schwimmbäder, Solarien, Seilbahnen und Zoos ist nur noch mit einem 2G-Nachweis und einem tagesaktuellen Test möglich. Das kann ein Selbsttest vor Ort unter Aufsicht, ein Schnelltest oder ein PCR-Test sein. Ausgenommen sind davon Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Diese können mit Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses sowie eines negativen PCR-Tests Zutritt erhalten. 
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2G plus für Fitnessstudio und Kultur

Für Indoor-Sport sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen gilt ebenfalls 2G plus. Der Zutritt zum Fitnessstudio, zum Theater, Kinos, Museen, Schwimmbäder, Solarien, Seilbahnen und Zoos ist nur noch mit einem 2G-Nachweis und einem tagesaktuellen Test möglich. Das kann ein Selbsttest vor Ort unter Aufsicht, ein Schnelltest oder ein PCR-Test sein. Ausgenommen sind davon Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Diese können mit Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses sowie eines negativen PCR-Tests Zutritt erhalten.  © Marius Becker, dpa

Auch für körpernahe Dienstleistungen wie Friseur und Kosmetikstudios gelten die 2G-Regeln. Friseure dürfen auch in Hotspots mit Inzidenzen über 1000 geöffnet bleiben. 
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2G bei körpernahen Dienstleistungen

Auch für körpernahe Dienstleistungen wie Friseur und Kosmetikstudios gelten die 2G-Regeln. Friseure dürfen auch in Hotspots mit Inzidenzen über 1000 geöffnet bleiben.  © Magdalena Tröndle, dpa

Für den Zutritt zu Hochschulen, außerschulischer Bildungseinrichtungen sowie Bibliotheken gilt seit dem 24. November die 2G-Regel (außer zu Prüfungen, hier reicht ein PCR-Test. Begann der Prüfungsblock vor dem 24. November, braucht es keinen Test). Auch Fahrschulen und Musikschulen sind von 2G betroffen. 
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Hochschule und weitere Bildungsmöglichkeiten

Für den Zutritt zu Hochschulen, außerschulischer Bildungseinrichtungen sowie Bibliotheken gilt seit dem 24. November die 2G-Regel (außer zu Prüfungen, hier reicht ein PCR-Test. Begann der Prüfungsblock vor dem 24. November, braucht es keinen Test). Auch Fahrschulen und Musikschulen sind von 2G betroffen.  © Sebastian Gollnow, dpa

Wo im Nachtleben vorab noch 2G oder 2G plus galt, wurden in der Nacht zum 24. November wieder die Schotten dicht gemacht. In ganz Bayern sind Bars und Diskotheken geschlossen.
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Sind geschlossen: Bars, Kneipen, Diskotheken, Nachtclubs und Bordelle

Wo im Nachtleben vorab noch 2G oder 2G plus galt, wurden in der Nacht zum 24. November wieder die Schotten dicht gemacht. In ganz Bayern sind Bars und Diskotheken geschlossen. © imago images/Marco Stepniak

Weiterhin gilt am Arbeitsplatz die 3G-Regel. Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nun entweder einen gültigen negativen Corona-PCR-Tests (gültig für 48 Stunden) vorweisen oder jeden Tag einen negatives Schnelltest-Ergebnis vorlegen. Der Arbeitgeber muss mindestens zwei Schnelltests pro Woche stellen, ansonsten ist es die Pflicht des Arbeitnehmers, den Test zu besorgen und unter Aufsicht vor Ort durchzuführen oder alternativ auf die mittlerweile wieder kostenlosen Bürgertests zurück zu greifen.
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3G am Arbeitsplatz

Weiterhin gilt am Arbeitsplatz die 3G-Regel. Beschäftigte, die weder geimpft noch genesen sind, müssen nun entweder einen gültigen negativen Corona-PCR-Tests (gültig für 48 Stunden) vorweisen oder jeden Tag einen negatives Schnelltest-Ergebnis vorlegen. Der Arbeitgeber muss mindestens zwei Schnelltests pro Woche stellen, ansonsten ist es die Pflicht des Arbeitnehmers, den Test zu besorgen und unter Aufsicht vor Ort durchzuführen oder alternativ auf die mittlerweile wieder kostenlosen Bürgertests zurück zu greifen. © imago images/Bihlmayerfotografie, NNZ

Seit dem 24. November gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln - ob Nah- oder Fernverkehr - 3G und FFP2-Maskenpflicht. Dies ist in dem neuen Bundes-Infektionsschutzgesetz festgelegt, das vom Bundestag verabschiedet wurde.
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Öffentlicher Nah- und Fernverkehr

Seit dem 24. November gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln - ob Nah- oder Fernverkehr - 3G und FFP2-Maskenpflicht. Dies ist in dem neuen Bundes-Infektionsschutzgesetz festgelegt, das vom Bundestag verabschiedet wurde. © Hendrik Schmidt, dpa

Derzeit werden in Kitas drei Tests pro Woche freiwillig angeboten. Nach den Weihnachtsferien dürfen Kinder, die älter als ein Jahr sind, nur noch die Kita besuchen, wenn sie drei Mal wöchentlich getestet werden. 
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Tests in Kitas

Derzeit werden in Kitas drei Tests pro Woche freiwillig angeboten. Nach den Weihnachtsferien dürfen Kinder, die älter als ein Jahr sind, nur noch die Kita besuchen, wenn sie drei Mal wöchentlich getestet werden.  © Sebastian Kahnert, dpa