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8000 Menschen: Polizei löst Corona-Demo in Berlin auf

Zwischenzeitlich wurden auch Flaschen auf due Polizei geworfen - 21.04.2021 14:40 Uhr

Manifestanten demonstrieren gegen die Corona-Gesetzgebung in Berlin.

21.04.2021 © imago images/Marius Schwarz


Zudem hätten Teilnehmer versucht, Festgenommene zu befreien, teilte die Polizei mit. Polizisten hätten Schläge und Tritte anwenden müssen. Eingesetzt wurde auch Pfefferspray. Mehrere Teilnehmer wurden festgenommen.

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Rund 8000 Menschen demonstrieren gegen die Corona-Notbremse

Rund 8000 Menschen demonstrierten am Mittwoch auf der Straße des 17. Juni in Berlin gegen die Corona-Politik der Bundesregierung. Zeitgleich war eine zum Teil hitzige Debatte im Gang zur geplanten Corona-Notbremse, die am Mittwoch im Bundestag stattfand. Viele Demonstranten hielten sich nicht an geltende Bestimmungen wie Mund-Nasen-Schutz oder Einhaltung des Mindestabstandes. Deswegen wurde die Demonstration am Mittag von der Polizei aufgelöst. Rund 220 Beamte waren im Einsatz, das Regierungsviertel wurde weiträumig abgesperrt.


Um 12.34 Uhr hatte die Polizei per Lautsprecher den Demonstranten auf der Straße es 17. Juni die Auflösung des Protestes wegen massiver Verstöße gegen die Corona-Regeln mitgeteilt. Anlass der Versammlung waren die Beratungen des Bundestags über Verschärfungen des Infektionsschutzgesetzes.

Bundestag entscheidet heute über einheitliche Corona-Notbremse

Etliche Demonstranten wurden in den Tiergarten abgedrängt, wo es zu Auseinandersetzungen kam. Einzelne Teilnehmer wurden auch weggetragen. Laut Polizei versuchte eine größere Gruppe, über eine Absperrung zu klettern; dies wurde demnach aber verhindert.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot von rund 2200 Beamten im Einsatz. Das Reichstagsgebäude sowie das Brandenburger Tor waren weiträumig abgesperrt.

dpa

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