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"Aber nicht so": Spahn kritisiert Demo gegen Corona-Auflagen

Die Demonstranten hielten kaum Abstand, viele trugen keinen Mund-Nasen-Schutz - 01.08.2020 20:31 Uhr

"Ja, Demonstrationen müssen auch in Corona-Zeiten möglich sein. Aber nicht so", schrieb der CDU-Politiker am späten Samstagnachmittag auf Twitter. Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmasken dienten dem Schutz aller. Die Pandemie sei nur "mit Vernunft, Ausdauer und Teamgeist" zu meistern. "Je verantwortlicher wir alle im Alltag miteinander umgehen, desto mehr Normalität ist trotz Corona möglich", betonte Spahn.

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Mit Aluhut und ohne Abstand: Tausende demonstrieren gegen Corona-Regeln

Mehrere Tausend Menschen haben sich am Samstag in Berlin zu einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen versammelt. Trotz steigender Infektionszahlen machen sie sich für ein Ende aller Auflagen stark.


In Berlin demonstrierten am Samstag Tausende Menschen gegen Corona-Auflagen. Bei einem Demonstrationszug durch die Mitte der Hauptstadt kamen laut Polizei bis zu 17.000 Menschen, bei einer anschließenden Kundgebung ging sie von 20.000 Teilnehmern aus.

Die Demonstranten forderten das Ende aller Auflagen, sie hielten kaum Abstand, viele trugen keinen Mund-Nasen-Schutz. Die Demonstration wurde vom Veranstalter für beendet erklärt, als der Zug sein Ziel nahe des Brandenburger Tores schon erreicht hatte. Die anschließende Kundgebung erklärte die Polizei für beendet, weil Hygieneregeln nicht eingehalten wurden.


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dpa

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