Datenwust

"Bürokratie-Monster": Bayerns Gesundheitswesen muss 3G-Regeln nicht weiter dokumentieren

25.11.2021, 07:51 Uhr
Kliniken, Arztpraxen, Rettungsdienste, Pflegeheime, Behinderten- und andere Einrichtungen müssten in Bayern alle durchgeführten Corona-Testungen und Daten zum Impfstatus täglich dokumentieren.

Kliniken, Arztpraxen, Rettungsdienste, Pflegeheime, Behinderten- und andere Einrichtungen müssten in Bayern alle durchgeführten Corona-Testungen und Daten zum Impfstatus täglich dokumentieren. © NEWS5 / Merzbach, NN

"Der Bund muss hier sofort nachsteuern", so der Minister. "Ich sehe nicht ein, warum wir den Menschen, die in der Pandemie an vorderster Front kämpfen, eine derartig umfangreiche Dokumentationspflicht zumuten - ohne ihnen einerseits Werkzeuge an die Hand zu geben und andererseits nicht einmal mitzuteilen, warum sie diesen Datenwust überhaupt sammeln."

Kliniken, Arztpraxen, Rettungsdienste, Pflegeheime, Behinderten- und andere Einrichtungen, sie alle müssten für den Bund umfangreiche neue Meldepflichten erfüllen und zum Beispiel alle durchgeführten Corona-Testungen und Daten zum Impfstatus täglich dokumentieren und an die zuständigen Behörden berichten, so das Gesundheitsministerium in München. Dies beträfe nicht nur die Beschäftigten, sondern auch Patienten und Besucher. Hier hätten die Ampel-Parteien ein "Bürokratie-Monster" erschaffen, so Holetschek.