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Chefvirologe: Impfungen könnten neue Mutationen fördern

"Das wäre eine Brutstätte für die Selektion von Varianten" - 06.03.2021 09:19 Uhr

Deutschland will Millionen von Bürgern in den kommenden Wochen impfen. 

06.03.2021 © Steffen Schellhorn, epd


Mit Blick auf die von Bund und Ländern geplanten Lockerungen sagte er der Rhein-Neckar-Zeitung (Samstag): "Besorgniserregend wäre insbesondere, wenn wir in den nächsten Wochen in eine Situation kämen, dass zahlreiche Menschen nach der Erstimpfung einen inkompletten Schutz haben und gleichzeitig sehr viele Infektionen stattfinden. Das wäre eine Brutstätte für die Selektion von Varianten, die möglicherweise dem Impfstoff entkommen könnten."

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Wenn sich viele Menschen infizieren würden, die teilimmun, aber noch nicht richtig immun sind, dann sei die Warscheinlichkeit, dass sich das Virus dort festsetzen kann und resistente Varianten auftreten, höher, sagte der Virologe.

dpa, tl

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