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Dienstag, 15.06.2021

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Corona in Bayern: Fitnessstudios dürfen wieder öffnen - Tests für Kita-Kinder

Neue Regelungen für Kitas ab 7. Juni - Freibäder in den Startlöchern - 18.05.2021 14:00 Uhr

+++Dreiviertel der bayerischen Bevölkerung lebe mittlerweile in einer Region unter 100, bilanziert Markus Söder.

+++Fitnessstudios können ab Freitag wieder öffnen - bei einer stabilen Inzidenz unter 100. "Sie gelten ab sofort nicht mehr als Freizeit- sondern Sporteinrichtungen." Auch hier gilt Testpflicht und eine feste Terminvereinbarung. Söder nenent das Prinzip "Click & Fit". Die Besucher müssen aber - mit Ausnahme der Sporttreibenden selbst - FFP-2-Masken tragen.

+++Kitas: Bayern lockert die Corona-Regeln für Kitas, Kindergärten und andere Kinderbetreuungseinrichtungen. Nach den Pfingstferien, also ab dem 7. Juni, ist bis zu einer Sieben-Tage-Inzidenz von 165 eingeschränkter Regelbetrieb in festen Gruppen möglich. Bislang liegt der Grenzwert, ab dem es nur noch Notbetreuung geben darf, bei 100. Für Vorschulkinder im letzten Kindergartenjahr gilt der Grenzwert 165 schon ab dem 25. Mai.

Dies sind die Regelungen ab 7. Juni
- Inzidenzwert unter 50: Regelbetrieb
- Zwischen 50 und 165: Eingeschränkter Regelbetrieb
- Ab 165: Notbetreuung

Neu ist, dass auch in den Kitas zwei Mal pro Woche getestet werden soll. Der Test soll von den Eltern zu Hause durchgeführt werden können. "Kindgerecht", wie Söder betont. "Anders als in der Schule besteht keine Testpflicht, nur die Pflicht einen Test anzubieten", so Söder.

+++Schulen: "Das nächste Schuljahr ist, sollte nichts passieren, ein relativ normales Schuljahr werden", prognostiziert der Ministerpräsident. Nach Pfingsten gilt ab einer Inzidenz unter 50 wieder Präsenzunterricht für alle Schüler aber nach wie vor mit Test- und Maskenpflicht, so Söder. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit Werten zwischen 50 und 165 gibt es auch nach dem 7. Juni wie geplant Wechselunterricht.

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Corona-Lockerungen in Kultur und Gastro: Das sind die neuen Regeln für Bayern

Innengastro, Kontaktbeschränkungen, Shopping: Das Bayerische Kabinett hat am 4. Juni zahlreiche Lockerungen beschlossen; ausschlaggebend dafür sind die Sieben-Tages-Inzidenzen ausschlaggebend. Hier kommt der Überblick.


+++Die Menschen in Bayern können bald wieder ins Theater und ins Sportstadion gehen - zumindest unter freiem Himmel. Das Kabinett machte am Dienstag den Weg frei für Theater- und Kinovorführungen im Freien von 21. Mai an, die unter Einhaltung von Hygienevorschriften und einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 100 in der jeweiligen Region vor bis zu 250 Zuschauern gespielt werden dürfen.

Neu ist, dass nun auch Sportveranstaltungen bei einer Inzidenz unter 100 ebenfalls mit bis zu 250 Zuschauern stattfinden dürfen - mit Test, Maskenpflicht und festen Sitzplätzen. "Dies gilt für den Amateursport genauso wie für den Profisport", so Söder.

Bei einer stabilen Inzidenz unter 50 entfällt die sonst obligatorische Testpflicht, beschloss der Ministerrat in seiner Sitzung am Dienstag in München. Die gleiche Zuschauerregelung gelte für Sportveranstaltungen in Freiluftstadien, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

+++Amateurensembles dürfen ab 21. Mai zumindest zum Proben wieder zusammenkommen.

+++Auch Freibäder dürfen öffnen, allerdings entsprechend ihres Platzangebotes nur eine begrenzte Zahl von Besuchern einlassen. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist neben einer Terminbuchung ein negativer Corona-Test notwendig, bei einer Inzidenz unter 50 entfällt die Testpflicht auch in diesem Fall.

+++Weitere Zusagen etwa für die Innengastronomie hatte Söder dagegen zunächst noch nicht gemacht.

+++Impfpriorisierung: Bayern hebt die Impfreihenfolge bereits am 20. Mai auf - Hausärzte im Freistaat dürfen damit ohne Priorisierung Corona-Impfungen verabreichen. Doch was ändert sich in den regionalen Impfzentren und für Menschen, die sich bereits in der Gruppe drei registriert haben? Darauf hat Gesundheitsminister Klaus Holetschek eine vage Antwort: Ob bei den Impfzentren die Priorisierung aufgehoben werde, ist noch ungewiss. Es wird vorerst genau beobachtet, so der Gesundheitsminister. "Wir entwickeln gerade eine Website, um den digitalen Impfpass auf den Weg zu bringen".


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dpa

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