Ziele der Impfoffensive

Corona-Ticker: Ärztevertreterin will an Wochenenden so viel wie möglich impfen

6.12.2021, 08:14 Uhr

"Helft uns mit Eurer Impfung" ist an der Fassade der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren zu lesen. Um die Ziele der Impfoffensive zu erreichen, bedarf es aus Sicht von Susanne Johna auch an Wochenenden massiver Anstrengungen. © Karl-Josef Hildenbrand, dpa

+++ "Die Menschen haben am Samstag und Sonntag Zeit und würden sich auch in viel größerer Zahl boostern lassen, wenn sie dafür nicht stundenlang in der Kälte anstehen müssten", sagte Susanne Johna, Vorsitzende der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). "Man darf jetzt keine Kosten und Mühen scheuen, die Impfkampagne voranzubringen." Es sei absolut wichtig, bis Weihnachten etwa 30 Millionen Impfungen zu erreichen.

+++ Der österreichische Wintersportort Ischgl zeigt zum Neustart der Skisaison in Corona-Zeiten ein ungewohntes Gesicht. In Österreich gilt ein Lockdown. Es gibt weder Bewirtung noch Übernachtung - nur Bergbahnen dürfen fahren. Zum "Soft-Opening" am Freitag kamen rund 2500 Wintersportler. In der Hauptsaison vor Corona waren es an schönen Tagen in dem länderübergreifenden Gebiet manchmal fast zehnmal so viele.

+++ Seit dem 5. Dezember gelten Polen und die Schweiz wie schon fast 60 weitere Staaten als Hochrisikogebiete für eine Corona-Ansteckung. Das erschwert die Einreise aus diesem Ländern - auch für Deutsche, die von einem Geschäfts-, Familien- oder Urlaubsaufenthalt zurückkehren. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne. Man kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien.

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