Krieg gegen die Ukraine

Erster Getreidefrachter aus der Ukraine in UN-Auftrag unterwegs

14.8.2022, 21:22 Uhr
 Die Ladung von 23.000 Tonnen Weizen ist nach UN-Angaben für Äthiopien bestimmt. 

© -, dpa  Die Ladung von 23.000 Tonnen Weizen ist nach UN-Angaben für Äthiopien bestimmt. 

+++ Der erste Getreidefrachter im Auftrag der Vereinten Nationen (UN) ist am Sonntag aus dem südukrainischen Hafen Piwdennyj mit Weizen für Afrika ausgelaufen. Das teilte der Gouverneur des Gebietes Odessa, Maxym Martschenko, auf Telegram mit. Das Welternährungsprogramm der UN (WFP) habe den Frachter "Brave Commander" gechartert. Die Ladung von 23.000 Tonnen Weizen ist nach UN-Angaben für Äthiopien bestimmt. Die UN und die Türkei hatten Ende Juli Vereinbarungen vermittelt, dass die Ukraine trotz des russischen Angriffskrieges wieder Getreide über ihre Schwarzmeerhäfen ausführen darf.

+++ Atomare Gefahr: Hinsichtlich der anhaltenden Angriffe auf das Atomkraftwerk Saporischschja hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach Angaben der Tagesschau Russland aufs Neue "Erpressung" vorgeworfen. Die "Besatzer" nutzten das AKW, um "auf extrem zynische Weise", Angst zu verbreiten, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft. Er warf den russischen Truppen zudem vor, sich hinter dem AKW Saporischschja zu "verstecken", um die ukrainisch kontrollierten Städte Nikopol und Marhanez zu beschießen.

+++ Neue russische Raketen- und Artillerieangriffe in Ostukraine: Bei erneuten Angriffen im Osten der Ukraine hat Russland nach eigenen Angaben Ziele in Dutzenden Ortschaften beschossen. Bei Slowjansk sei ein Treibstofflager in Brand gesetzt und zerstört worden. Das Bombardement betrifft die Region Donezk, im benachbarten Gebiet Charkiw sei die Ortschaft Udy eingenommen worden, teilte das russische Verteidigungsministerium in Moskau einem Bericht der Tagesschau zufolge mit.

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