Donnerstag, 22.08.2019

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FDP-Politiker verteidigt Vermummte bei Thunberg-Besuch

Brink nimmt Aktivisten in Schutz und muss dafür Kritik einstecken - 13.08.2019 16:44 Uhr

Die Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg steht mit anderen Aktivisten im Hambacher Forst. Die Schwedin war für den Besuch des Braunkohletagebaus im Forst angereist. © Oliver Berg, dpa


Äußerungen des baden-württembergischen Datenschutzbeauftragten Stefan Brink (FDP) über vermummte Klimaaktivisten im Hambacher Forst sorgen für Diskussionen. Auf Aufnahmen vom Wochenende war die schwedische Aktivistin Greta Thunberg bei einem Besuch im Hambacher Forst neben vermummten Aktivisten zu sehen. Brink hatte die Vermummung im Netz verteidigt - und damit scharfe Kritik auf sich gezogen. "Nicht die Vermummung bedarf der Legitimation, sondern die Demaskierung. In einer idealen Welt kann jeder sein Gesicht zeigen - in unserer gibt es viele gute Gründe, das nicht zu tun", schrieb Brink auf Twitter.

Die Bild hatte über den Fall berichtet. Unter anderem die Innenminister aus Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, Herbert Reul und Thomas Strobl, sowie Bundestagsmitglied Armin Schuster (alle CDU) hatten Brink für seine Äußerungen in der Zeitung kritisiert. Laut Bundesversammlungsgesetz ist es bei öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel verboten, sich zu vermummen.

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Greta Thunberg ist momentan das Aushängeschild, wenn man über den Kampf gegen die Klimakrise spricht. Die junge Schwedin hat sich binnen kürzester Zeit zum Gesicht einer neuen Jugendbewegung gemausert, die Druck auf Politik und Wirtschaft macht, damit endlich zu Gunsten des Klimas gewandelt wird. Doch es gibt einige Dinge, die man vielleicht gar nicht über die Aktivistin wusste...


 

dpa, afr

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