Fränkische Kreise beantragen Biergarten-Öffnung - Tirschenreuth legt los

7.5.2021, 12:50 Uhr
Zwei Menschen sitzen bei gutem Wetter in einem Biergarten und stoßen mit einem Bier an. (Zu dpa «Kretschmann macht Hoffnung auf geöffnete Biergärten zu Pfingsten») +++ dpa-Bildfunk +++

Zwei Menschen sitzen bei gutem Wetter in einem Biergarten und stoßen mit einem Bier an. (Zu dpa «Kretschmann macht Hoffnung auf geöffnete Biergärten zu Pfingsten») +++ dpa-Bildfunk +++ © Tom Weller, NNZ

Tirschenreuth ist derzeit jener Landkreis in Bayern, der am längsten eine Inzidenz von unter 100 aufweist. Seit dem 14. April liegt er unter diesem Wert. In den ersten beiden Corona-Wellen war Tirschenreuth dagegen noch hart getroffen worden.

In mehreren anderen Land- und Stadtkreisen, die für eine Öffnung der Außengastronomie am Montag infrage kommen, lag am Vormittag dagegen noch keine Zustimmung des Ministeriums vor. Ab Montag sollen Landkreise und kreisfreie Städte mit einer stabilen Inzidenz unter 100 erlauben können, Bier-, Wirtsgärten und Freischankflächen unter Hygienevorschriften zu öffnen. Dafür müssen die Kreise aber die Zustimmung des Gesundheitsministeriums einholen.


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Bis zum Freitagmittag lagen im Gesundheitsministerium 10 Anträge vor. Neben Tirschenreuth kamen sie aus den Landkreisen Landsberg, Lindau, Amberg, Neustadt an der Waldnaab, Starnberg und Schwabach sowie den kreisfreien Städten Erlangen, Passau und Regen. Sie würden "wohlwollend geprüft", sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Zu den Ergebnissen äußerte er sich nicht.