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Greta Thunberg mit Amnesty-Menschenrechtspreis ausgezeichnet

Auszeichnung sei für "all die Jugendlichen, die für ihre Zukunft kämpfen" - 17.09.2019 09:46 Uhr

Die 16-jährige Klima-Aktivistin Greta Thunberg ist mit dem wichtigsten Menschenrechtspreis ausgezeichnet worden. © Jacquelyn Martin, dpa


Thunberg protestiert seit mehr als einem Jahr für mehr Klimaschutz. Aus ihrem wöchentlichen Schulstreik ist eine internationale Klimaprotestbewegung mit Hunderttausenden Anhängern geworden.

Kommentar: Warum Greta Thunberg so wichtig ist

Für viele Menschen sei noch immer nicht die Verbindung zwischen dem Klimawandel und Migration, Hunger und der Verletzung von Menschenrechten klar, sagte Thunberg. Sie rief zum Handeln auf. "Menschen sterben! Und trotzdem schauen immer noch so viele von uns weg", beklagte sie.

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Der Klimawandel macht auch vor Bayern nicht Halt. Bis zum Jahr 2100 soll es bis zu 4,5 Grad wärmer werden. Das hat gravierende Auswirkungen auf das Leben im Freistaat.


Protest in alle Welt getragen

"Jungen Leuten wird oft gesagt, dass sie die Anführer von morgen sind", sagte Amnesty-Generalsekretär Kumi Naidoo. Er sei froh, dass Thunberg und die vielen anderen jungen Aktivisten darauf nicht gehört hätten. "Wenn sie bis morgen warten, wird es für niemanden von uns eine Zukunft geben." Die Amnesty-Generalsekretärin in den USA, Margaret Huang, lobte die "Beharrlichkeit" der Bewegung.

Mit dem sogenannten Ambassador of Conscience Award ("Botschafter des Gewissens Preis"), ehrt Amnesty Künstler und andere Persönlichkeiten, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte einsetzen. Der Preis wird seit 2003 vergeben. Ausgezeichnet wurden etwa der tschechische Bürgerrechtler Vaclav Havel und die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai.

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Fridays For Future: Berlin demonstriert mit Greta Thunberg

Es ist ein besonderer Tag für alle Teilnehmenden der "Fridays for Future"-Bewegung, immerhin ist die 16-jährige Initiatorin Greta Thunberg dieses Mal in Berlin mit dabei. Gemeinsam wurde vor dem Brandenburger Tor wieder ein Freitag dafür genutzt, auf den voranschreitenden Klimawandel und die Missstände aufmerksam zu machen.


Die 16-jährige Thunberg hat ihren Protest in alle Welt getragen und ist vor etwas mehr als zwei Wochen in den USA angekommen. Vergangenen Freitag forderte sie vor dem Weißen Haus mit mehreren Hundert Kindern und Jugendlichen mehr Klimaschutz. Am Freitag will sie in New York am globalen Klimastreik der Bewegung Fridays For Future teilnehmen.

dpa

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