-4°

Dienstag, 09.03.2021

|

zum Thema

GroKo: Bayerische Jusos sehen "Bankrotterklärung"

SPD-Nachwuchs kritisiert "rechtspopulistische Handschrift" in Sondierungspapier - 13.01.2018 13:14 Uhr

"Keine GroKo": Die Jusos - hier bei einem Kongress Ende November in Saarbrücken - wollen nicht noch einmal mit der Union regieren.

13.01.2018 © Oliver Dietze/dpa


Die bayerischen Jusos haben den Ausgang der Sondierungen mit deutlichen Worten kritisiert. "Das Ergebnis kommt einer Bankrotterklärung gleich", hieß es in einer Erklärung der Landesvorsitzenden Stefanie Krammer in München. Alle inhaltlichen Schwerpunkte der SPD habe die Union vom Tisch gefegt. Statt eine sozialdemokratische Handschrift zu tragen, zeichne sich das Ergebnis durch rechtspopulistische Forderungen aus.

Das Team um Parteichef Martin Schulz hätte gut daran getan, die Gespräche zu verlassen, so Krammer. Das "desaströse Verhandlungsergebnis" als Erfolg zu verkaufen, stelle einen Selbstbetrug dar. Krammer empfahl der Parteibasis bei der kommenden Abstimmung, Koalitionsverhandlungen eine Absage zu erteilen. "Dass sich die SPD zum Steigbügelhalter von Merkel und Seehofer degradiert, werden wir zu verhindern wissen", kündigte die bayerische Juso-Vorsitzende an.

Gleichzeitig versucht die Parteiführung, der Basis das Sondierungsergebnis schmackhaft zu machen.

dpa

18

18 Kommentare

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus dem Ressort: Politik